Übersichtlich

Ein sehr schön gestaltetes Cheatsheet (wie nennt man sowas auf deutsch?) für die Einstellungen an einer Kamera hat Miguel Yatco von Living in the Stills geschaffen.

 

Kann auch als Poster bestellt werden.

Bildquelle: Living in the Stills

Darauf haben die Hobbyköche gewartet

Also eigenlich nur diejenigen, die der ganzen Fastfoodketten und Bestellservices überdrüssig geworden sind.

EinTraum!11!Elf!11

Von nun an werden einem die wirklich komplizierten und kaum zu bewältigenden Zubereitungen in der Küche abgenommen. Es ist jetzt nur noch ein Fingerschnipsen!

Ab jetzt kann man ohne Unfälle in wenigen Minuten endlich was Eigenes und Warmes auf den Teller zaubern, ohne sich groß zu vorausgaben.


 

Bildquelle: Birkel

Die Panik um die spanische Gurke

Seit ich heute diesen Beitrag beim Foodfreak gelesen habe, kann ich die Sache um die aktuelle Gemüse-Situation besser einordnen. Danke dafür.

Diese Panikmache in den Massenmedien hilft doch (wie immer) nicht wirklich weiter.

Die größten Grillsünden und -mythen

An alle die im örtlichen Grillsportverein organisierten und selbsternannten Grillexperten.

Vom 20. bis zum 22. Mai 2011 kämpfen bei der Grillweltmeisterschaft in Gronau knapp 90 internationale Teams genau um diese. Und am Rande wurde auch mit ein paar der größten Grillsünden und -mythen aufgeräumt.

Weitere Eindrücke des Events finden sich im Blog zur (offiziellen?) Grillweltmeisterschaft 2011.

Frikadellen

Es war mal wieder Zeit für ein paar leckere Frikadellen. Diesmal habe ich das Rezept aus Herrn Paulsens Deutschstunde aus der aktuellen Ausgabe des Magazins für Essen und Leben effilee ausprobiert.

 

Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Mit dem Rezept entstehen ein paar wirklich leckere Frikadellen. Schön scharfen Senf (Colman’s Mustard natürlich) und einen zarten Romanaherzensalat dazu, was will man mehr.

Bei der Salatsauce habe ich mir es diesmal einfach gemacht. Ich habe die leckerste fertige Sauce verwendet, die man im Supermarkt kaufen kann, die Sylter Salatfrische. Besser bekomme ich eine helle Salatsauce auch nicht hin.

Walnuss-Brot

Was für ein Genuss. Ein frisches, selbstgebackenes Brot. Es gibt einfach nichts Besseres. Eine Scheibe lauwarmes Walnuss-Brot, bestrichen mit einem guten Stich Salzbutter, ist der Himmel.

Und mit diesem Rezept bekommen das auch so Backidioten wie ich hin.

 

Zutaten:
300 ml lauwarmes Wasser, 1 Würfel frische Hefe, 200 g Weizenmehl, 300 g Vollkornmehl, 100 g geröstete, grob gehackte Walnüsse, 10 g Meersalz, 2 El Honig

Zubereitung:
Das Wasser und die zerbröselte Hefe in eine Rührschüssel geben und mit einen Schneebesen gut verrühren. Das Salz, den Honig hinzugeben und weiterrühren, bis sich alles gleichmäßig verteilt hat.

Anschließend das Mehl und die grob gehackten Walnüsse dazugeben. Den Teig gut von der KitchenAid oder ähnlicher Maschine oder von Hand durchkneten lassen. Etwa 30 Minuten gehen lassen. Anschließend noch einmal kurz durchkneten.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und den Teig in eine gut gefettete Form geben. Oben kunstvoll mit einem scharfen Messer einritzen und in den Backofen geben. 30-35 Min. backen. Da jeder Ofen anders ist, zwischendurch mal kontrollieren.

Das fertige Brot auf einem Küchengitter abkühlen lassen

Kartoffelsalat mit Speck und Gemüsebrühe

Hm, komisch, Kartoffelsalat schmeckt ja auch ohne Mayonaise. Hätte ich nicht gedacht. Aber meine Premiere einer Kartoffelsalatvariante überzeugt schon kurz nach der Fertigstellung. Der Salat muss jetzt aber erst noch ein bis zwei Stunden ziehen.

Dann gibt es zwei kleine grobe Bratwürste mit scharfem Senf dazu. Bin gespannt wie sich der Geschmack des Salates während der Ziehzeit entwickelt. Ich denke, es geht in Richtung sensationell.

 

Zutaten (für zwei ordentliche Portionen):
500 g kleine Kartoffeln, 1 kleingewürfelte Zwiebeln, 75 g geräucherte Bauchspeckwürfel, 250 ml Gemüsebrühe, 2 El Essig, 4 El Rapsöl, 1 El scharfer Senf, feingehackte glatte Petersilie, Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Kartoffeln ordentlich waschen und mit Schale kochen. Dann abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und noch warm pellen. Den Speck in wenig Öl auslassen, mit etwas Zucker karamelisieren. Die Zwiebel hinzugeben und glasig dünsten.

Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit der Speck-Zwiebel-Mischung gut vermischen. Die warme Gemüsebrühe hinzugießen. Den Essig, das Öl und den scharfen Senf vermischen und dazugeben und alles gut durchrühren. Mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken. Mit der Petersilie vermengen.

Den Salat ein bis zwei Stunden ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufsaugen können. Zwischendurch ab und zu mal umrühren und probieren ;-)

Bratwurstbällchen mit pikanter Tomatensauce

Zutaten: 4 frische Bratwürste, 2 Zwiebeln, 1 gr. Dose geschälte Tomaten, 2 El Tomatenmark, getrocknete Chili aus der Mühle, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Salz

Zubereitung: Die Bratwürste vom Darm befreien und aus dem Brät kleine Bällchen formen. Diese in Paniermehl wenden.

 

Die Bällchen in einem großen Topf goldgelb anbraten.

 

Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Das Olivenöl weiter verwenden.

 

Nun die kleingeschnittenen Zwiebeln in dem Topf andünsten bis sie ganz weich sind und etwas Farbe annehmen. Das Tomatenmark hinzugeben und leicht karamelisieren.

Die Tomaten hinzugeben und solange einkochen lassen bis eine feine Tomatensauce entstanden ist. Mit Chili, Pfeffer und Salz würzen. Die Pikantheit der Sauce kann jeder selbst bestimmen.

 

Nun die Bratwurstbällchen wieder in die Sauce geben und ein Weilchen köcheln lassen.

 

Ich hatte noch einen Becher Schmand, der kurz vor dem Verfall stand. Diesen habe zum Schluß noch untergerührt. Kann man machen, muss man aber nicht.

 

Als Beilage habe ich ein frisches Baguette gewählt. Pasta passt aber auch ganz gut zu den Bratwurrstbällchen in pikanter Tomatensauce.

Blaubeermuffins

Genau das Richtige, um sich an einem vernebelten und verregneten Wintertag ein wenig das Gemüt zu wärmen. Sie sind schnell gemacht und erfreuen sich ihrer fruchtigen Frische. Köstlich.

 

Zutaten (sollten für 12 Muffins reichen):
200 g Blaubeeren, 175 g Rohrzucker, 250 g Mehl, 2 Tl Backpulver, 1 Tl Salz, abgeriebene Schale einer ganzen Zitrone, 100 g zerlassene Butter, 125 ml Milch, 2 Eier

Zubereitung:
Den Backofen vorheizen (200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 3), eine Muffinform ordentlich mit Butter einfetten (diese albernen Papierförmchen benutze ich nicht).

Das Mehl gut mit dem Zucker, dem Backpulver, dem Salz und der abgeriebenen Zitronenschale vermischen.

In einer anderen Schüssel die Milch mit den Eiern und der zerlassenen, etwas abgekühlten Butter verquirlen. Die Mehl-Zucker-undsoweiter-Mischung hinzugeben und gut verrühren. Nun die Blaubeeren vorsichtig unterrühren bis sie sich gleichmäßig im Teig verteilt haben.

Die einzelnen Mulden in der Muffinform zu 3/4 mit dem Teig-Obst-Gemisch füllen und das Ganze für ca. 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen.

Gegen Ende der Backzeit ab und zu mit einem Holzstäbchen prüfen, ob die Muffins gar sind. Und das geht so: Holzstab in einen Muffin stecken, bleibt kein Teig mehr am Holzstab kleben, sind sie gar.

Sind sie gar, die Muffinform aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Danach die Muffins aus der Form lösen und auf einem Küchengitter auskühlen lassen.

Hähnchenbruststreifen mit Pommery-Senf-Sauce

Und dazu herrlich buttrige Stampfkartoffeln.

Die Sauce schmeckt mit kleinen Kalbschnitzeln noch feiner. Aber ich hatte kein Kalb, also musste eine Hähnchenbrust herhalten. Schmeckt aber auch gut. Es muss nicht immer Kalb sein.

 

Zutaten:
1 Hähnchenbrustfilet, 2 EL Olivenöl, 250 g Sahne, 1/8 l Fleischbrühe, 1 EL Pommery-Senf (Moutarde de Meaux Pommery), Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und in Streifen schneiden. 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Streifen darin schön goldbraun anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

Den Bratfond mit der Fleischbrühe ablöschen und um die Hälfte einreduzieren lassen. Die Sahne und dann den Senf hinzugeben. Kurz aufkochen lassen, danach auf kleiner Flamme solange reduzieren, bis die Sauce leicht dickflüssig ist. Das Fleisch mit dem ausgetretenen Saft wieder in die Sauce geben.

Stampfkartoffeln nach der eigenen Lieblingsvariante zubereiten.


Küche und Ernährung
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Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar