Taste The Waste

Es ist eigentlich ein Skandal, was so in der Lebensmittelindustrie und in den großen Supermarktketten passiert. Die vorgestellten Zahlen machen mich traurig. Und die Vorstellung, dass das alles nur passiert, weil wir Verbraucher das so wollen, macht mich noch viel trauriger.

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Heute läuft der Film “Taste The Waste” in unseren Kinos an. Er zeigt die ungeheuren Mengen von Lebensmitteln, die einfach weggeworfen werden, weil sie irgendwelchen schwachsinnigen Normen oder dummen EU-Vorschriften nicht entsprechen.

Und das bei den unvorstellbaren Hungersnöten in bestimmten Teilen auf unserer Erdkugel.

Wir sollten uns alle schämen. Wir, denen es (noch) viel zu gut geht.

R.I.P. Loriot

Meine erste Single (und ich habe sie heute noch, wie man unten sieht) war von, raten Sie mal.

Ich konnte damals als kleiner Bengel gar nicht wissen, welch großer Humorist mir schon damals Spaß bereitete.

Wochen-, ach was sag ich, monatelang hatte ich dieses Lied 1972 auf meinem schrabbligen Plattenspieler mit Monosound in der Superheavyrotation und konnte es problemlos mitsingen (wer mag, googelt mal in der Tube).

 

Viel später erst habe ich Loriot richtig schätzen gelernt. Die DVDs mit seinem Werken werden in nächsten Tagen sicher heisslaufen.

Die Bekanntgabe seines Todes heute wurde in den sozialen Netzwerken von unendlich vielen Leuten mit den besten Zitaten seines Schaffens gewürdigt. Ich habe mich mit Freude an die vielen schönen Stunden vor dem Fernseher und im Kino erinnert.

Ein Tag, an dem man gleichzeitig traurig sein und lachen kann. Ich glaube, es hätte Loriot gefallen zu sehen, wie viel Freude er den Leuten bereitet hat.

Loriot war und bleibt der Beste. Period.

[Updated]

Reis Trauttmannsdorf

Reis Trauttmannsdorf ist so ein richtiges Retrodessert und fällt in eine Kategorie mit Birne Helene, Rote Grütze und Schokopudding.

In Zeiten von Mousse und Parfaits kocht man sowas heute eigentlich nicht mehr. Schmeckt aber trotzdem immer wieder lecker.

 

Zutaten:
150 gr Milchreis, 750 ml Milch, 1 Prise Salz, 75 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Blatt Gelatine weiß

Zubereitung:
Den Reis mit der Milch, dem Zucker und einer Prise Salz kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Temperatur so lange quellen lassen bis der Reis weich ist. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Etwas abkühlen lassen und die eingeweichte Gelatine unterrühren. In Schalen abfüllen und kaltstellen.

Dazu Früchte nach Wahl reichen.

Nudeln einfacher aufwickeln

Dieses Küchengadget bringt mich zum Schmunzeln: The Original Pasta Fork (Vorsicht! Die Startseite verwendet Comic Sans. Uahh).

Hier zeigt uns der Erfinder die einfache Handhabung des Gerätes. Die einfachsten Ideen sind doch immer noch die besten. Warum nur fällt mir sowas nicht ein.

Muss ich haben! Da geht kein Weg dran vorbei.

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[via]

Gurkensalat

Als ich vor ein paar Tagen dieses Rezept in Anke Gröners Foodblog gelesen habe, wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Allerdings in einer Variante mit Schnittlauch.

Ein leckerer Gurkensalat ist immer was Feines, nur habe ich ihn nie so richtig hinbekommen. Was immer an der Sauce lag.

Mit diesem Rezept schmeckt der Gurkensalat aber wie von Muttern gemacht. Perfekt. Dazu stelle man sich ein kleines Wiener Schnitzel und frisch gemachte knusprige Bratkartoffeln vor. Lecker.

 

Zutaten:
1 Schlangengurke, 2 EL Weißweinessig, 5 EL Sahne, 1 feingehackte kleine Zwiebel, feingehackter Schnittlauch, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Gurke schälen und mit dem Gurkenhobel in feine Scheiben hobeln. Die Scheiben in einem Sieb mit Salz und Zucker bestreuen und 20 Minuten entsaften lassen.

Für die Sauce den Essig, die Sahne, die Zwiebelwürfel und den Schnittlauch verrühren und mit schwarzem Pfeffer abschmecken.

Die entsafteten Gurkenscheiben hinzugeben, gut durchmischen und vor dem Servieren kurz ziehen lassen.

Rollende Fahrbahnbegrenzungen

Kaum scheint mal ein paar Tage die Sonne, kriechen wieder diese Fitnessextremisten auf zwei Rädern aus ihren Löchern.

Sollen Sie machen, nur…?

… müssen pedalierende Zweibeiner inner- und ausserstädtisch eigentlich nicht mehr den Fahrradweg (direkt neben der Straße installiert) benutzen, wenn sie tourdefrancemäßig alberne bunte Höschen und Trikots tragen und dürfen die dann den kompletten Autoverkehr lahmlegen?

Und darf ich diese Vollpfosten mit meinem Auto straflos in den Graben schupsen?

Ich frag ja nur.

Jamie Oliver brät Steaks und Pilze bei Google

Das Ergebnis seiner Bemühungen hätte ich wirklich gerne probiert. Sieht lecker aus.

Ich mag seine Art zu kochen, wenige Zutaten und bestimmt schmackhaft. Alles, was ich bisher nachgekocht habe, war wirklich lecker.

Und sein ehrgeiziges Projekt “Food Revolution” ist wirklich ehrgeizig und unterstützenswert.

Schaut Euch doch auch mal den TED award speech an. Dann wisst Ihr Bescheid. Hui!

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Google web fonts nutzen

 

Ich muss ja (fast) alles ausprobieren. Ich weiss, gibt es schon länger, aber ist mir die Tage erst bewusst über den Weg gelaufen.

Naja, jedenfalls benutze ich (erst) seit heute (noch als Test) zur Darstellung der Schriften hier die Google web fonts. Das geht mit der Google Font API wirklich denkbar einfach.

Sieht schick aus und gefällt mir.

Der Einbau ist mit einem Fingerschnippen zu vergleichen. Wenn ich bedenke, wie ich mir bei Versuchen mit anderen Lösungen, bspw. sIFR, früher regelmäßig die Finger gebrochen habe.

Falls man wieder erwartend dennoch Probleme hat, bei einen anderen Dienste von Google findet man bestimmt ein paar geschmeidige Einbauanleitungen.

Update: Ok, ein klein wenig Arbeit muss ich wohl noch investieren und für die Feinarbeiten in der CSS rumschrauben. Aber mit den wenigen Eingriffen bin ich erstmal zufrieden.

Foodporn

 

Beim Betrachten von Gojee läuft einem recht schnell das Wasser im Mund zusammen. Die Fotos zu den Rezepten sind wirklich spitzenmäßige Foodfotografie. Echt lecker!

Gojee schlägt einem Rezepte vor. Die Rezeptvorschläge bei Gojee erhält man, indem man in das Suchfeld die Zutaten eingibt, die man gerade im Haus hat. Oder man gibt die Hauptzutat ein, auf die man gerade Lust hat. Anschließend bekommt man eine Einkaufsliste, den Link zum Rezept und immer ein tolles Foto.

Bildquelle: Gojee
[via: ganz viele Seiten]

Wie jetzt?

Die Genussmolkerei Zott wirbt seit ein paar Tagen in den Werbepausen einschlägiger Pseudo-Kochdokus massiv für ihr Produkt Zottarela mit dem Merkmal “Zottarella ohne Gentechnik”. Toll.

Aber, was haben die denn vorher verkauft. Mozzarella aus Milch von Kühen, die gentechnich verändert waren oder die gentechnich verändertes Futter bekommen haben.

Mir war nicht bewusst, dass es Usus in Deutschland war, gentechnisch verändertes Futter zu verwenden. Schauder, ich darf echt nicht dran denken.

Gut, dass ich darauf achtete, nur Mozzarella aus Büffelmilch aus Italien zu verspeisen. Hoffentlich verfüttern die dort nicht auch so einen Gendreck.

Ach, ich will es gar nicht ganau wissen. Aber eigentlich doch. Wie ist es um die restlichen Produkte bestellt, die wir ach so günstig in den Regalen bekannter Supermärkte und Discounter finden. *grübel

Wir Verbraucher werden von der Lebensmittelindustrie letztendlich doch sowieso nur verarscht.


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar