Veröffentlicht am Sonntag, 06. März 2011
Es war mal wieder Zeit für ein paar leckere Frikadellen. Diesmal habe ich das Rezept aus Herrn Paulsens Deutschstunde aus der aktuellen Ausgabe des Magazins für Essen und Leben effilee ausprobiert.
Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Mit dem Rezept entstehen ein paar wirklich leckere Frikadellen. Schön scharfen Senf (Colman’s Mustard natürlich) und einen zarten Romanaherzensalat dazu, was will man mehr.
Bei der Salatsauce habe ich mir es diesmal einfach gemacht. Ich habe die leckerste fertige Sauce verwendet, die man im Supermarkt kaufen kann, die Sylter Salatfrische. Besser bekomme ich eine helle Salatsauce auch nicht hin.
Veröffentlicht am Samstag, 19. Februar 2011
Hm, komisch, Kartoffelsalat schmeckt ja auch ohne Mayonaise. Hätte ich nicht gedacht. Aber meine Premiere einer Kartoffelsalatvariante überzeugt schon kurz nach der Fertigstellung. Der Salat muss jetzt aber erst noch ein bis zwei Stunden ziehen.
Dann gibt es zwei kleine grobe Bratwürste mit scharfem Senf dazu. Bin gespannt wie sich der Geschmack des Salates während der Ziehzeit entwickelt. Ich denke, es geht in Richtung sensationell.
Zutaten (für zwei ordentliche Portionen):
500 g kleine Kartoffeln, 1 kleingewürfelte Zwiebeln, 75 g geräucherte Bauchspeckwürfel, 250 ml Gemüsebrühe, 2 El Essig, 4 El Rapsöl, 1 El scharfer Senf, feingehackte glatte Petersilie, Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Zucker
Zubereitung:
Die Kartoffeln ordentlich waschen und mit Schale kochen. Dann abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und noch warm pellen. Den Speck in wenig Öl auslassen, mit etwas Zucker karamelisieren. Die Zwiebel hinzugeben und glasig dünsten.
Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit der Speck-Zwiebel-Mischung gut vermischen. Die warme Gemüsebrühe hinzugießen. Den Essig, das Öl und den scharfen Senf vermischen und dazugeben und alles gut durchrühren. Mit dem Salz und dem Pfeffer abschmecken. Mit der Petersilie vermengen.
Den Salat ein bis zwei Stunden ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufsaugen können. Zwischendurch ab und zu mal umrühren und probieren ;-)
Veröffentlicht am Sonntag, 06. Februar 2011
Zutaten: 4 frische Bratwürste, 2 Zwiebeln, 1 gr. Dose geschälte Tomaten, 2 El Tomatenmark, getrocknete Chili aus der Mühle, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Salz
Zubereitung: Die Bratwürste vom Darm befreien und aus dem Brät kleine Bällchen formen. Diese in Paniermehl wenden.
Die Bällchen in einem großen Topf goldgelb anbraten.
Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Das Olivenöl weiter verwenden.
Nun die kleingeschnittenen Zwiebeln in dem Topf andünsten bis sie ganz weich sind und etwas Farbe annehmen. Das Tomatenmark hinzugeben und leicht karamelisieren.
Die Tomaten hinzugeben und solange einkochen lassen bis eine feine Tomatensauce entstanden ist. Mit Chili, Pfeffer und Salz würzen. Die Pikantheit der Sauce kann jeder selbst bestimmen.
Nun die Bratwurstbällchen wieder in die Sauce geben und ein Weilchen köcheln lassen.
Ich hatte noch einen Becher Schmand, der kurz vor dem Verfall stand. Diesen habe zum Schluß noch untergerührt. Kann man machen, muss man aber nicht.
Als Beilage habe ich ein frisches Baguette gewählt. Pasta passt aber auch ganz gut zu den Bratwurrstbällchen in pikanter Tomatensauce.
Veröffentlicht am Sonntag, 21. November 2010
Und dazu herrlich buttrige Stampfkartoffeln.
Die Sauce schmeckt mit kleinen Kalbschnitzeln noch feiner. Aber ich hatte kein Kalb, also musste eine Hähnchenbrust herhalten. Schmeckt aber auch gut. Es muss nicht immer Kalb sein.
Zutaten:
1 Hähnchenbrustfilet, 2 EL Olivenöl, 250 g Sahne, 1/8 l Fleischbrühe, 1 EL Pommery-Senf (Moutarde de Meaux Pommery), Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und in Streifen schneiden. 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Streifen darin schön goldbraun anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und warmstellen.
Den Bratfond mit der Fleischbrühe ablöschen und um die Hälfte einreduzieren lassen. Die Sahne und dann den Senf hinzugeben. Kurz aufkochen lassen, danach auf kleiner Flamme solange reduzieren, bis die Sauce leicht dickflüssig ist. Das Fleisch mit dem ausgetretenen Saft wieder in die Sauce geben.
Stampfkartoffeln nach der eigenen Lieblingsvariante zubereiten.
Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2010
In der letzten Ausgabe des Männer-Kochmagazins BEEF! ist ein schön und reichlich bebilderter Bericht über Don Carporuscio, in dem der in New York lebende und arbeitende Neapolitaner, der nach eigener Aussage die beste Pizza der Welt backt, sein Pizzageheimnis verrät.
Nachdem ich das Rezept ausprobiert habe, bin ich geneigt Don Carporuscio zu glauben, dass er die beste Pizza der Welt macht.
Auch wenn ich nicht die gleichen Zutaten zur Verfügung hatte und ich natürlich auch keinen Pizzaofen besitze, das Ergebnis war trotzdem ein echtes Geschmackserlebnis.
Ich möchte keine andere Pizza mehr essen.
Meiner Meinung hängt das Gelingen des Rezeptes vom Mehl ab. Mit unserem normalen Mehl, was man hier im Supermarkt bekommt, wird der Teig nicht so gut gelingen. Unbedingt das im Rezept erwähnte “Tipo 00″-Mehl besorgen. Damit läßt sich wunderbar arbeiten. Es macht richtig Spaß den Teig zu verarbeiten. Und der Geschmack des gebackenen Teiges ist wirklich toll.
So einfach ist das. Wenige gute Zutaten wie sorgsam zubereiteter Teig, sonnengereifte Tomaten, frische Basilikumblätter und Büffelmozzarella, mehr braucht es nicht für eine perfekte Pizza.
Veröffentlicht am Dienstag, 25. November 2008
Stehen ziemlich weit oben auf meiner Lieblingsgerichteliste. Natürlich vom Kalb, sonst darf es sich ja nicht Wiener Schnitzel nennen.
In der hiesigen Gastronomie muss man da zuweilen übrigens höllisch aufpassen, dass einem unter diesem Namen nicht eine Fleischscheibe aus dem Schwein serviert wird. Wahrscheinlich rechnen viele Gastronomen mit der Unwissenheit der Gäste oder kennen den Unterschied schlechthin nicht.
Bei der Bolognese Sauce ist dieses Unwissen übrigens auch häufig anzutreffen.
Aber zurück zum Schnitzel.
Das Fleisch in einen Gefrierbeutel legen und erstmal ordentlich plattkloppen. Danach leicht in Mehl wenden. Anschließend beide Seiten durch ein verkleppertes, mit reichlich Salz und Pfeffer gewürztes Ei ziehen. Zum Schluß wird das Schnitzel in Paniermehl gewendet. Dabei das Paniermehl leicht andrücken.
In einer Pfanne reichlich Bratfett (am besten Butterschmalz) erhitzen und die Schnitzel von beiden Seiten anbraten, bis die Panade goldbraun ist.
Der Trick für ein wirklich leckeres Schnitzel ist, die bereits gebratene Seite nach dem Wenden bis zur Fertigstellung der anderen Seite immer wieder mit dem Bratfett zu übergießen.
Tja, nicht für Asketen, aber wo nichts reinkommt, kommt auch nichts raus. ;-)
Man kann die Schnitzel, um sein Gewissen ein wenigstens ein bißchen zu beruhigen, vor dem Servieren noch auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Mir schmecken dazu immer Bratkartoffeln und ein grüner Salat.
Veröffentlicht am Sonntag, 02. November 2008
Von diesem Rezept hatte ich noch eine ordentliche Portion übrig und da ich noch eine Kugel Mozzarella im Kühlschrank gefunden habe, bot sich die toskanische Variante als sonntägliches Resteessen geradezu an.
Die Fleischbällchen mit der Tomatensauce kurz auf dem Herd erhitzen, dann in einer Auflaufform verteilen und mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen. Den Mozzarella mit reichlich frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und wenig Meersalz würzen. Bei 200 Grad im Ofen 10 Minuten mit Oberhitze überbacken.