Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Januar 2008
Bei Tchibo, deren Woche diesmal unter dem Motto “Design fürs sein – Badideen, die entspannen” steht, kann man, wenn man denn will, diese Woche einen batteriebetriebenen Infrarot-Seifenspender käuflich erwerben.
Dieser Seifenspender funktioniert wohl wie eine moderne Lichtschranke: Sobald man die Hand unter die Öffnung hält, wird der Infrarotsender aktiviert. Die feine Dosierpumpe gibt nun wie von Zauberhand die gewünschte Menge Seife ab – sauber, präzise und ohne Nachtropfen.
In der Tat spiele ich mit dem Gedanken, mir dieses Wunderwerk der Technik zuzulegen.
Allerdings nicht, um es im Bad einzusetzen. Schließlich heißen die Seiten hier nicht Badwerkstatt, sondern Kochwerkstatt.
Vielmehr reizt mich der Gedanke, den Infrarot-Seifenspender in Infrarot-Marmeladenspender umzutaufen und in meiner Küche zum Einsatz zu bringen.
Man stelle sich nur einmal vor, wie bequem es morgens beim Frühstück zukünftig zugehen könnte.
Man hält einfach eine goldgelb gebräunte und ordentlich gebutterte Scheibe Weißbrot unter den (nun so genannten) Infrarot-Marmeladenspender und bekommt wie von Zauberhand die gewünschte Menge seiner Lieblingsmarmelade aufs Brot gespendet – sicher, bequem, sauber, präzise und ohne Nachtropfen.
Reizvoller Gedanke. Man soll die Technik auch nutzen, die so angeboten wird.
Das Gerät läßt sich sicherlich auch sinnvoll für die Dosierung von Ketchup, Senf und Honig. Bei Öl und Essig habe ich so meine Zweifel. Müßte man mal ausprobieren.
Naja, nur so ein Gedanke. ;-)