Veröffentlicht am Samstag, 13. Februar 2010
Vor wenigen Tagen ist Google Buzz mit ziemlichem Tam Tam gestartet. Ungewollt bekam es jeder, der Google Mail nutzt, in seinen Mailaccount eingebaut. Ob er wollte oder nicht.
Ich habe mir dieses neue Ding von Google angeschaut, konnte nach der ersten kurzen Testphase keinen echten Nutzen für mich entdecken und habe es erstmal deaktiviert. Google Buzz wird wohl bei mir das gleiche Schicksal erleiden wie so viele Dienste im Web. Man schaut sich ja viele Seiten an und probiert viele Dienste aus. Nur nutzen tut man sie auf Dauer nicht.
Ich will hier keine Liste von den Diensten erstellen, die ich ausprobiert habe und nicht mehr nutze. Sie würde einfach zu lang werden und nur langweilen.
Komischerweise machen mir immer noch die Seiten Spaß, die ich gleich zu Beginn meines Wiedereinstiegs ins Onlineleben vor 4 Jahren entdeckt habe wie Weblogs, ein Photoblog, delicious.com und flickr.com.
Von den neueren Diensten sind eigentlich nur posterous.com und Twitter hängengeblieben.
Google Buzz wäre für mich, ähnlich wie Facebook (dort verstehe ich zudem die Bedienung der Plattform nicht. Facebook ist für mich das Powerpoint des Internets ;)) nur ein weiterer Zeitfresser, der erstmal eingerichtet werden will. Man müsste beispielsweise zum soundsovielten Mal all seine Kontakte der schon genutzen Dienste noch mal hinzufügen.
Naja, nur meine Meinung zu Google Buzz. Jeder muss ja für sich entscheiden, was man so braucht oder eher nicht. Bei mir wird der Kreis eher kleiner.
Wieso gibt es eigentlich keine zentrale Plattform, auf der ich meine Kontake im Netz speichern kann? Oder gibt es sowas schon und nur ich kenne es noch nicht?
Wenn dann ein “neues interessantes Ding” am Horizont auftauchen, sollte dort eine Schnittstelle existieren, die auf diese zentrale Plattform zugreift und aus dem Pool meiner gespeicherten Kontakte mit einem Klick eine Kontaktliste von den Leuten, die auch das “neue interessante Ding” nutzen, erstellt.