Monatsarchiv für August 2011

R.I.P. Loriot

Meine erste Single (und ich habe sie heute noch, wie man unten sieht) war von, raten Sie mal.

Ich konnte damals als kleiner Bengel gar nicht wissen, welch großer Humorist mir schon damals Spaß bereitete.

Wochen-, ach was sag ich, monatelang hatte ich dieses Lied 1972 auf meinem schrabbligen Plattenspieler mit Monosound in der Superheavyrotation und konnte es problemlos mitsingen (wer mag, googelt mal in der Tube).

 

Viel später erst habe ich Loriot richtig schätzen gelernt. Die DVDs mit seinem Werken werden in nächsten Tagen sicher heisslaufen.

Die Bekanntgabe seines Todes heute wurde in den sozialen Netzwerken von unendlich vielen Leuten mit den besten Zitaten seines Schaffens gewürdigt. Ich habe mich mit Freude an die vielen schönen Stunden vor dem Fernseher und im Kino erinnert.

Ein Tag, an dem man gleichzeitig traurig sein und lachen kann. Ich glaube, es hätte Loriot gefallen zu sehen, wie viel Freude er den Leuten bereitet hat.

Loriot war und bleibt der Beste. Period.

[Updated]

Reis Trauttmannsdorf

Reis Trauttmannsdorf ist so ein richtiges Retrodessert und fällt in eine Kategorie mit Birne Helene, Rote Grütze und Schokopudding.

In Zeiten von Mousse und Parfaits kocht man sowas heute eigentlich nicht mehr. Schmeckt aber trotzdem immer wieder lecker.

 

Zutaten:
150 gr Milchreis, 750 ml Milch, 1 Prise Salz, 75 gr Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3 Blatt Gelatine weiß

Zubereitung:
Den Reis mit der Milch, dem Zucker und einer Prise Salz kurz aufkochen lassen und dann bei niedriger Temperatur so lange quellen lassen bis der Reis weich ist. Zwischendurch immer wieder umrühren.

Etwas abkühlen lassen und die eingeweichte Gelatine unterrühren. In Schalen abfüllen und kaltstellen.

Dazu Früchte nach Wahl reichen.

Nudeln einfacher aufwickeln

Dieses Küchengadget bringt mich zum Schmunzeln: The Original Pasta Fork (Vorsicht! Die Startseite verwendet Comic Sans. Uahh).

Hier zeigt uns der Erfinder die einfache Handhabung des Gerätes. Die einfachsten Ideen sind doch immer noch die besten. Warum nur fällt mir sowas nicht ein.

Muss ich haben! Da geht kein Weg dran vorbei.

[via]

Gurkensalat

Als ich vor ein paar Tagen dieses Rezept in Anke Gröners Foodblog gelesen habe, wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Allerdings in einer Variante mit Schnittlauch.

Ein leckerer Gurkensalat ist immer was Feines, nur habe ich ihn nie so richtig hinbekommen. Was immer an der Sauce lag.

Mit diesem Rezept schmeckt der Gurkensalat aber wie von Muttern gemacht. Perfekt. Dazu stelle man sich ein kleines Wiener Schnitzel und frisch gemachte knusprige Bratkartoffeln vor. Lecker.

 

Zutaten:
1 Schlangengurke, 2 EL Weißweinessig, 5 EL Sahne, 1 feingehackte kleine Zwiebel, feingehackter Schnittlauch, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Zucker

Zubereitung:
Die Gurke schälen und mit dem Gurkenhobel in feine Scheiben hobeln. Die Scheiben in einem Sieb mit Salz und Zucker bestreuen und 20 Minuten entsaften lassen.

Für die Sauce den Essig, die Sahne, die Zwiebelwürfel und den Schnittlauch verrühren und mit schwarzem Pfeffer abschmecken.

Die entsafteten Gurkenscheiben hinzugeben, gut durchmischen und vor dem Servieren kurz ziehen lassen.

Rollende Fahrbahnbegrenzungen

Kaum scheint mal ein paar Tage die Sonne, kriechen wieder diese Fitnessextremisten auf zwei Rädern aus ihren Löchern.

Sollen Sie machen, nur…?

… müssen pedalierende Zweibeiner inner- und ausserstädtisch eigentlich nicht mehr den Fahrradweg (direkt neben der Straße installiert) benutzen, wenn sie tourdefrancemäßig alberne bunte Höschen und Trikots tragen und dürfen die dann den kompletten Autoverkehr lahmlegen?

Und darf ich diese Vollpfosten mit meinem Auto straflos in den Graben schupsen?

Ich frag ja nur.


Küche und Ernährung
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Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar