Monatsarchiv für Mai 2010

Wenn der Postmann gar nicht mehr klingelt

Bei meinen bisherigen Bestellungen achte ich immer penibel darauf, dass der Artikel auch mit DHL ausgeliefert wird. Wer DHL nicht benutzt, bei dem bestelle ich nur noch im äussersten Notfall. Mit den anderen Firmen, die sich bemühen Pakete auszuliefern, habe ich die gruseligsten Erlebnisse gehabt.

Über DHL hingegen konnte ich nie meckern. Nie gab es Probleme. Wenn ich das Paket nicht selber in Empfang nehmen konnte, was bei mir als Berufstätigem meistens der Fall ist, wurde es entweder, nebst Benachrichtigungskarte für mich, bei den netten Nachbarn abgeben oder es wurde in der Packstation oder in der nächsten Filiale eingelagert.

In letzter Zeit kommt es aber zu kleinen Merkwürdigkeiten.

Wahrscheinlich war ich zu häufig nicht zu Hause, als der Paketmann versucht hat ein Paket an mich auszuliefern und es gibt bei DHL einen neuen Grundsatz. Wer dreimal nicht anzutreffen ist, bei dem wird nie mehr geklingelt, sondern das Paket wird direkt beim Nachbarn abgegeben. Oder so.

Jedenfalls habe ich in den letzten Tagen, als ich mittags das Haus verlassen wollte, zweimal ein Paket für mich unten im Hausflur gefunden. Ich wäre zu Hause gewesen. Man hätte bei mir klingeln können.

Und gestern bin ich extra daheim geblieben (und sogar früher aufgestanden), weil ich auf ein besonderes Paket gewartet habe. Laut Sendungsverfolgung hatte das Paket früh morgens das Paketzentrum verlassen und war auf dem Weg zu mir. Bis 11 Uhr passierte aber nichts. In der Regel ist der Paketmann auf seiner Tour spätestens um 9.30 Uhr bei uns in der Strasse.

Als ich zum Spaß um 11 Uhr noch einmal die Sendungsverfolgung aufrief, musste ich dort lesen, dass ich bereits um 8.42 Uhr das Paket persönlich entgegengenommen hatte. Und es stand natürlich unten im Hausflur.

Lustig, oder? Nicht wirklich. Ich würde dann doch ganz gerne wissen, was da bei DHL los ist. Wenn ich den Paketmann erwische, werde ich ihn fragen.

Aber er klingelt ja nicht mehr bei mir.

Einkaufstaschen

 

 

Der Wahnsinn geht wieder los

Wie im Vorfeld jeden größeren Sportereignisses wird auch für das Bevorstehende wieder alles was sich irgendwie dafür eignet in unsere Farben getaucht und mit Fussbällen bedruckt.

Ein Wahnsinn ist das. Der Bundestrainer taucht in albernen, an den Haaren herbeigezogenen, Werbespots auf und in den Supermärkten zeigt sich für einige Woche wieder ein Bild des Grauens. Bin mal gespannt, ob auch in diesem Jahr wieder alle diese lustigen kleinen Fähnchen an ihre Autos schrauben.

 

Selbst vor den Produkten wird nicht halt gemacht. Grillwürste werden in komische Marinaden eingelegt. Die schwarze Variante erinnert mich an etwas, was ich nie essen möchte.

Jetzt fehlt nur noch das Toilettenpapier, das nach frisch gemähtem Stadionrasen duftet. Gibts bestimmt schon, habe ich nur noch nicht entdeckt.

Würde ich mir aber, wie die ganzen anderen „aufgehübsten“ Produkte, auch nicht kaufen.

Entfärbungstipps

Liebes Internet, jetzt brauche ich echt mal ein wenig Hilfe.

Wie sich gerade beim Öffnen der Waschmaschinentür herausstellt, sollte man doch manchmal Gebrauchsanweisungen lesen. In meinem Fall handelt es sich um die Waschanweisung auf einem eingenähten Etikett eines T-Shirts.

Hätte ich vorher gelesen, was dort aufgedruckt (Separat und kalt waschen) steht, hätte ich das orangenfarbene Ding selbstverständlich nicht bei 60 Grad mit meinen weissen Hemden gewaschen.

Autsch.

Darf ich noch Hoffnung haben? Bekommt man ziemlich gleichmäßige Verwaschungen wieder raus? Kennt wer einen besonders effektiven Entfärbungstipp? Oder muss ich einen neuen Farbtrend (so richtig gut gefällt mir die neue Farbe allerdings nicht) bei Bürohemden setzen?

Bitte, liebes Internet, lass es so einen Tipp geben. Ich und meine Lieblingshemden danken schon mal im voraus.

Illustrationen von Glenn Jones

Ich mag die Illustrationen des in Neuseeland lebenden und arbeitenden Illustrators Glenn Jones. Der Stil ist toll, sie sind perfekt gezeichnet, sind witzig, es gibt sie zum Teil als T-Shirts (siehe Bild) und machen mir einfach nur Spaß.

Oft muss man zweimal hinschauen, um den Witz des Motivs zu erkennen.

 

Bei Digital Art Empire habe ich jetzt neulich eine Liste mit 208 weiteren tollen Illustrationen von Glenn Jones gefunden. Glenn ist auch bei Tumblr aktiv.

Toll. Macht Spaß.

Hier kann jetzt auch geflattrt werden

Vor ein paar Tagen kam die Einladung, heute habe ich es in meine Seite hier (und woanders) eingebaut. In der Sidebar (und jetzt auch in der Einzelbeitragsansicht) sind die neuen Button zu finden. Ich habe mich zunächst für die minimale Variante entschieden.

Ich rede von Flattr, dem neuen Microbezahlsystem für Inhalte im Internet.

 

Jeder, der sich bei Flattr registriert hat, kann dort (zur Zeit nur über Paypal) eine selbstgewählte Summe einzahlen, die er monatlich für Inhalte im Internet ausgeben möchte. Danach kann er auf jeder Webseite, in die ein Flattr-Spenden-Button eingebaut ist, entscheiden, ob er für diesen Inhalt bezahlen möchte. Man klickt einfach auf den entsprechenden Button. Nach einem Monat wird dann die Anzahl der Klicks addiert und gleichmäßig auf alle geklickten Anbieter verteilt.

Am Beispiel: Nehmen wir an, mein monatliches Online-Budget beträgt 5 Euro und mir gefallen im Monat 10 Beiträge, die ich mit einem entsprechenden Klick auf den Flattr-Button honoriere, dann erhält jeder Autor 50 Eurocent von meinem Budget. Wenn ich bei einem Autor 10 mal innerhalb eines Monat auf den Button klicke und nirgendwo sonst, erhält er die gesamten 5 Euro.

Im folgenden Video wird das noch einmal erklärt:

Mir gefällt die Idee. So habe ich auf einfache Weise die Möglichkeit, den Autoren von Inhalten (Themes, Plugins, toll geschriebene Texte, etc.), von denen ich lerne, profitiere oder einfach nur gut unterhalten werde, eine kleine Summe zukommen zu lassen.

(Bei Flattr kann man sich für eine Einladung zu der geschlossenen Beta-Phase eintragen. Die Einladung sollte in der Regel recht schnell kommen.)

Zahnstocher mit Speckgeschmack

Unglaublich. Was es nicht alles zu kaufen gibt.

Hier mal was für die beinharten Fleischliebhaber, die auch bei der Zahnreinigung nicht auf ihren Liebllingsgeschmack verzichten wollen.

 

Zahnstocher mit Speckgeschmack. Und man kann sie tatsächlich bestellen.

[via und Bildquelle: 9gag.com]

Beef

Mit Beef ist im letzten Oktober eine neue Kochzeitschrift auf dem Markt erschienen, die mir wirklich Spaß gemacht hat. Der Anschaffungswiderstand von 9.80 Euro ist zwar nicht unerheblich, aber bei geplanten vier Ausgaben im Jahr geht das schon noch irgendwie.

 

Auch in Ausgabe 2 findet man interessante Themen rund ums Thema Fleisch (Rroarww), tolle Fotostrechen und interessante Informationen zum Thema Ernährung.

Interessant finde ich, dass ich meine festgestellt zu haben, dass sich Redaktionen für ihre Beiträge zunehmend auch vom Internetz inspirieren (nicht nur beim Thema Kochen, auch zum Thema Golf findet man Beispiele) lassen.

 

In der neuen Ausgabe von Beef jedenfalls findet sich eine Fotostrecke, die an eine Seite erinnert, dich ich hier im März 2009 mal verlinkt habe.

Na, egal, mag Zufall sein. :-) Wer liest schon hier. Und ist auch nicht schlimm. Schließlich profitieren wir alle von dem großen weiten Interding, solange tolle Inhalte für uns alle dabei herauskommen.

Facebook adieu

Letzte Woche habe ich meinen Facebook-Account gelöscht.

Ich bin mit der Seite nie richtig warm geworden und die Bedienung ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Quasi das Powerpoint unter den Webseiten. Ein Wunder, dass soviele Menschen damit klarkommen. Warum ich nicht?

Ich hoffe mal, meine privaten Daten werden wie angekündigt auch wirklich gelöscht und schlummern nicht für eine kleine Ewigkeit in irgendeiner Datenbank und werden lustig an irgendwelche Interessenten verteilt bzw. verkauft. Man weiss es nicht. Weitere Infos zur Privatsphärediskussion bei Facebook finden sich hier.

Wenn man bedenkt, wie lange man suchen muss, um den Link zum Löschen des Profils überhaupt zu finden, ist dies schon Grund genug dies zu tun.

Es hat schon ein wenig Geschmäckle, wenn eine Plattform es seinen Nutzern so schwer macht, sie wieder zu verlassen. Ich frage mich dann immer, warum?

Man stelle sich vor, ein Kaufhaus schließt nach Einlass der Kunden alle Ausgänge und läßt die Kunden erst wieder heraus, wenn sie auch etwas kaufen. Dann wäre das Geschrei groß.

Ich hätte nicht gewartet

Als Kind wäre es mir schwer gefallen zu warten, glaube ich.

[flash width=“510″ height=“290″]http://vimeo.com/5239013[/flash]


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar