Selbstversuch mit Hamburger

Der spanische Spitzenkoch Ferran Adrià hat in einem Interview über die Schnellrestaurantkette McDonald’s mitgeteilt, auch er könne zu diesem Preis keinen besseren Hamburger herstellen. Zudem wären auch die zehn besten Köche der Welt dazu nicht in der Lage.

Der F.A.Z.-Gastronomiekritiker Jürgen Dollase, hat nun in einem Selbstversuch die Aussagen von Adrià überprüft.

 

Bildquelle: Screenshot FAZ.NET

Teil 1: Selbstversuch mit Hamburger

Teil 2: Verbesserungsvorschläge für einen Hamburger

[via Link bei Twitter. Ich weiß nicht mehr von wem.]

Update: Naja, er hätte halt den Big Mäc probieren sollen. Da wäre das Urteil ganz anders ausgefallen. Der Ketchup auf Burger und Cheeseburger ist wirklich etwas penetrant im Abgang. ;-)

 
3 Kommentare.
  1. Er macht folgende Fehler: 1. Isst er keinen Royal TS. Wenn schon einen Burger beim goldenen M, dann mit ordentlich Salat und Gurke drauf.

    2. Er muss in den Burger beissen. Nicht die Einzelteile essen oder ein Stück von Abschneiden.

    Und dann soll er mal versuchen, für einen Euro so einen Burger nachzubauen. Denn das hat Ferran Adrià doch gesagt?

  2. Der “M” war auch eine ganz große Kreation. Aber den gibt es im Moment unverständlicherweise nicht zu kaufen.

  3. Claudia
    20.11.2008 · #3

    Mein erster Gedanke war auch: Dieser Koch sagte nicht, dass der Burger gut ist, sondern, dass man für den Preis nur Mist erwarten kann.
    Da würde ich ihm auch zustimmen.
    Für einen Euro in der Gastronomie kann man nicht viel erwarten.
    Jedoch sind die Argumente von dem Kritiker auch überzeugend.
    Weniger Gewürze in der Soße und die Zwiebelstücke etwas größer geschnitten kostet nicht mehr, als das was jetzt angeboten wird.
    Was das krosse allerdings angeht, und der bessere Aufabu des Burgers, da verkennt der Herr wohl, wer bei McDonalds arbeitet. Das sind eben keine gelernten Köche, nicht einmal gelernte Küchenhilfen, die würden durch höhreres Gehalt nämlich auch den Preis des Burgers in die Höhe treiben.
    Überbratenes Fleisch birgt nicht die Gefahr, das Bakterien zurückbleiben, Matschiges Brot hält länger als knuspriges. All das sind ja kosteneinsparungen, die sich direkt auf das Produkt auswirken.
    Und der Spitzenkoch hat wahrscheinlich ganau davon geredet.
    Billiges Essen ist MIst, weil wirklich überall eingespart werden muss. Von Zuhause Kochen, war bei dieser Aussage doch keine Rede.
    Obwohl das durchaus wieder mehr ins bewußtsein der Leute rücken sollte. Dass es Zu Hause eben am billigsten ist.
    Die aussage von Adriá war wieder wasser auf die Mühlen der Hartziv Empfänger, die sich beschweren, von dem Geld könne sich eine familie keine Fertigpizza leisten.
    Dennoch sollte man den Zusammenhang in dem er die Aussage traf nicht ignorieren.
    In der gastronomie kann es für das Geld nichts besseres geben!


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