Monatsarchiv für Mai 2008

Kerner läßt zum letzten Mal kochen

Kerner nimmt leise Abschied. Naja, die übliche Lobhudelei. Ansonsten nichts Überraschendes.

Dennoch fand ich die Sendung über die Jahre immer recht unterhaltsam. Man möchte Kerner fast für die Mutter aller Kochsendungen (obwohl das ist ja eigentlich „Silent Cooking“) danken.

Eine Frage (eigentlich 2 Fragen) habe ich aber dennoch.
Wer war denn die dicke Frau? Brät die ihre Schnitzel wohl auch auf der Sonnenbank? Oder nur sich selbst?

Zitronenkuchen

Eine erfrischende Backerei für die wärmeren Sommertage.

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Das Beste beim Backen ist sowieso die Belohnung, die der Bäcker nach dem mühevollen Zusammenfügen der Zutaten zu einem geschmeidigen Teig erhält.

Das Abschlecken den Rührbesens schmeckt immer noch so gut wie zu Kindertagen, als man als kleiner Genießer der Mutter beim Backen zuschauen und helfen durfte.

Zutaten (für eine Springform mit 20 cm Durchmesser):
200 g weiche Butter, 150 g Zucker, 4 Eier (M), 225 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 2 Zitronen

Zubereitung:
Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen, die Backform einfetten.

Das Mehl, das Backpulver, die Butter, den Zucker und die Eier zu einem glatten Teige verrühren. Die Zitronen heiß abwaschen, von einer Zitronen die Schale abreiben und mit dem Saft der beiden Zitronen zu dem Teig geben und nochmal gut verrühren.

Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen etwa 30 bis 35 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten mit einem Holzstab oder kleinem Messer die Garprobe machen. Wenn kein Teig mehr haften bleibt, ist der Kuchen gar.

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Auf einem Gitter auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen.

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Lecker! Schön zitronig und saftig!

Fertig

Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich habe gerade meinen letzten Umzugskarton ausgepackt. Das normale Leben hat mich wieder. Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert.

Pommes

Pommes war übrigens auch der Vorname unseres Schuldirektors zu Oberstufenzeiten (wenn man schon mit Nachnamen Fritz heißt, ist so ein Spitzname doch naheliegend, oder?)

Pommes oder ne leckere Frituur musste heute einfach sein. Da ich die fertigen Kartoffelstäbchen, die am Strauch wachsen und in Tüten abgefüllt tiefgefroren verkauft werden, nicht im Haus hatte, mußte ich mir was einfallen lassen.

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Kartoffeln schälen und in gleichmäßige Stäbchen schneiden. Oder die Pommes-Frites-Presse nutzen. Damit geht das besonders schnell und einfach.

Danach die Kartoffelstäbe mit Küchenpapier trocknen. Anschließend für 3 Minuten in heißem Sonnenblumenöl fritieren. Aus dem Öl herausnehmen und mit Küchenpapier entfetten.

Wenn das Öl wieder heiß ist, die Kartoffelstäbe erneut fritieren bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.

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(Meine Fritten sind etwas dunkel geworden. Das liegt aber daran, daß ich nicht die richtige Sorte Kartoffeln im Haus hatte. Hat die Kartoffel sehr viel Stärke, wird sie beim Fritieren etwas brauner.Tut dem Geschmack meiner Meinung nach keinen Abbruch.)

Erneut mit Küchenpapier von dem überschüßigen Fett befreien. Vor dem Servieren mit Fleur de Sel nach Geschmack bestreuen.

Guten Appetit.

Marinierte Garnelenspieße

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Für die Marinade 1 Knoblauchzehe kleinschneiden, 2 Stangen Frühlingszwiebel in feine Scheiben schneiden. Zitronengras, Ingwer (beides gefriergetrocknet), 1 Prise braunen Zucker, Schale und Saft einer Limette und einen TL Sambal Badjak hinzugeben. Mit 6 EL Olivenöl gut verrühren.

Die Garnelen zusammen mit der Marinade in einen Gefrierbeutel füllen und den Beutel gut verschließen. Im Kühlschrank 4 Stunden marinieren lassen. Dabei zwischendurch den Beutel umdrehen.

Danach die Garnelen auf Grillspieße spießen. Etwas von der Marinade über die Spieße gießen.

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Von jeder Seite kurz grillen und heiß geniessen. Ganz großer Grillsport. ;-)

Rezepte für Spielkinder

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Diese Kuchenform funktioniert auch für dieses Rezepte ganz gut. ;-)

Lecker war es. Das Zitronengras gibt dem Desserts eine dem Wetter angemessene Note.

Ein großes Problem ist endlich gelöst

Es gibt so Tage, da lohnt sich die schier endlose, mühevolle Suche im Internet nach Problemlösungen. Besonders wenn einem das Problem erst bewußt wird, wenn man die Lösung gefunden hat.

Endlich sind die Gefahrenmomente aus der Küche verbannt und ich muß Mangos nicht mehr in der Badewanne schälen. Dank MangoMax.

http://video.google.de/videoplay?docid=1993516215298876633

Pesto von Bärlauch und Pecannuss

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Für 1 Portion: 25 g Bärlauch mit 30 g Pecannüsse, etwas Meersalz und Parmesan nach Geschmack im Mörser zermörsern. Nach und nach Olivenöl untermörsern, bis die gewünschte Konzistenz erreicht ist.

Dazu ordentlich gekochte Spaghetti reichen. Schmeckt aber auch sehr gut, so denke ich, mit Tomaten und Mozzarella.

Neulich bei der Zulassungsstelle

Wohnsitz und Auto ummelden gehören zu den unangenehmen Dingen nach einem Umzug.

Zumal es im Kreis Recklinghausen noch richtige Ämter gibt. Einwohnermeldeamt, Straßenverkehrsamt. Und beides ist in verschiedenen Städten ansässig. In Bochum bspw. nennt sich das Bürgerservice und man kann dort beides an einer Stelle erledigen.

Für mich hat das Wort Amt immer so einen abschreckenden Klang. Dabei denke ich dann immer sofort an lange Wartezeiten und verkniffene Gesichter (bei den Wartenden und Bediensteten). Hinzu kommt, daß es im Kreis Recklinghausen für seine knapp 640.000 Einwohner ganz genau 1 Zulassungsstelle gibt. Und die ist in Marl.

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Ich war also auf Cranger Kirmes im Warteraum eingestellt und wurde nicht enttäuscht. Die ersten 10 Minuten habe ich in der Warteschlange für die Wartenummern verbracht. Nach dem Erhalt der Nummer…

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… gilt der erst bange Blick natürlich der Anzeigetafel.

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Oje! Es gibt nichts Quälerendes als den Fortschritt auf der Anzeigetafel zu beobachten. Gras jedenfalls wächst schneller.

Nach 20 Minuten stand der Zähler immerhin schon bei 196. Was ich alles in den folgenden anderthalb Stunden hätte erledigen können.

Ich fordere für die Städte im Kreis Recklinghausen jeweils einen Bürgerservice. Es soll ja jetzt so Geräte geben, die man vernetzen kann. Die sollen Computer heißen. Habe ich gehört.


Küche und Ernährung
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Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar