Umfunktioniert
Bei Tchibo, deren Woche diesmal unter dem Motto “Design fürs sein – Badideen, die entspannen” steht, kann man, wenn man denn will, diese Woche einen batteriebetriebenen Infrarot-Seifenspender käuflich erwerben.
Dieser Seifenspender funktioniert wohl wie eine moderne Lichtschranke: Sobald man die Hand unter die Öffnung hält, wird der Infrarotsender aktiviert. Die feine Dosierpumpe gibt nun wie von Zauberhand die gewünschte Menge Seife ab – sauber, präzise und ohne Nachtropfen.
In der Tat spiele ich mit dem Gedanken, mir dieses Wunderwerk der Technik zuzulegen.
Allerdings nicht, um es im Bad einzusetzen. Schließlich heißen die Seiten hier nicht Badwerkstatt, sondern Kochwerkstatt.
Vielmehr reizt mich der Gedanke, den Infrarot-Seifenspender in Infrarot-Marmeladenspender umzutaufen und in meiner Küche zum Einsatz zu bringen.
Man stelle sich nur einmal vor, wie bequem es morgens beim Frühstück zukünftig zugehen könnte.
Man hält einfach eine goldgelb gebräunte und ordentlich gebutterte Scheibe Weißbrot unter den (nun so genannten) Infrarot-Marmeladenspender und bekommt wie von Zauberhand die gewünschte Menge seiner Lieblingsmarmelade aufs Brot gespendet – sicher, bequem, sauber, präzise und ohne Nachtropfen.
Reizvoller Gedanke. Man soll die Technik auch nutzen, die so angeboten wird.
Das Gerät läßt sich sicherlich auch sinnvoll für die Dosierung von Ketchup, Senf und Honig. Bei Öl und Essig habe ich so meine Zweifel. Müßte man mal ausprobieren.
Naja, nur so ein Gedanke. ;-)

Hmmm Marmelade könnte kritisch sein, kommt auf den Fruchtanteil an und natürlich wie gruß diese Düse ist. Wenn man das Dingen nach jedem Frühstück auseinander bauen muss (zwecks Reinigung), bleibe ich doch lieber bei der herkömlichen Methode der Toastzubereitung :D
Ich denke auch, dass Marmelade eher problematisch ist, aber Honig oder Öl könnte ich mir vorstellen. Die haben eine ähnliche Konsistenz wie Flüssigseife :).
Hach, immer diese Bedenkenträger. ;-)
Die Marmelade kann man doch pürieren, bevor man sie in das Maschinchen fühlt.
ich find die idee großartig. eigentlich bräuchte man da gleich mehr davon. so für diverseste aufstriche, milch fürn kaffe etc.
@hansi: Genau, Du hast die Idee verstanden. ;-)
Es gibt so viele Flüssigkeiten, die man täglich in der Küche mühsam dosieren muß.
Steht der spender nun eigentlich in deiner Küche?
Natürlich nicht. Das war doch nur ein Gedankenspiel. ;-)
schade