Jahresarchiv für 2007

Weihnachtseinkäufe

Heute abend war ich noch mal kurz im Supermarkt, um eine letzte Zutat für das Weihnachtsmenü zu kaufen.

Was ich nie verstehen werde, warum die Leute so kurz vor den Feiertagen immer so aggressiv und hektisch zwischen den Regalen hin- und herrennen.

Machen sich in den Gängen breit, als ob sie allein im Supermarkt wären. Wenn man freundlich fragt, ob man bitte vorbei dürfte, wir man angeschaut, als ob man deren Haus niedergebrannt oder einen Kratzer in ihr Auto gemacht hat.

Was soll das? Haben die Leute Angst an den Feiertagen zu verhungern?
Oder sind die Leute einfach nur überrascht worden?

“Mensch doh, seit gestern gibt es einen neuen Feiertag. Der nennt sich Weihnachten. Da müssen wir heute noch schnell einkaufen.”

Wenn ich in die Einkaufswagen schaue, sehe ich meisten eh nur TK-Ware, Fertiggerichte, Tütensuppen und anderen Schrott. Das könnten sie doch auch schon ne Woche oder einen Monat vorher kaufen. Schließlich ist der meiste Dreck doch bis mindesten 2013 haltbar.

Und den größten Streß bekommen die Spacken, wenn es an der Kasse nicht schnell genug geht. Dann sind auch noch die anderen Schuld, weil ja alle so spät einkaufen müssen.

Da steht man mit einem einzigen Teil in der Hand an der Kasse und muß sich von vorne und hinten dieses dumme Getöse anhören.

Tanken…

… macht ja auch keinen Spaß mehr.

Tze. Normalbenzin ist genauso teuer wie Super. Spinnen die. So langsam komme ich mir als Verbraucher dann doch etwas verarscht vor.

Für unterschiedliche Qualitäten erwarte ich auch unterschiedliche Preise. Wobei die Preise grundsätzlich natürlich viel zu hoch sind.

Hallo Berlin! Ihr Pfeiffen!

Könnte bitte mal jemand dieser ungerechtfertigten Preistreiberei Einhalt gebieten.

Winterlandschaft

Wenn man die Bäume sieht, könnte man meinen der Schnee hat diesen Winter Einzug gehalten.

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Allein der Frost der letzten Tage hat dafür gesorgt, daß es im Moment so aussieht als wäre jemand mit einem großen Puderzuckerstreuer tätig geworden.

Hoffentlich hält sich das Bild noch bis zu den Weihnachtsfeiertagen. Sieht nämlich sehr schön aus.

Mensch,verdammt!

Warum sagt mir das denn keiner!

Daß die Seite hier im Internet Explorer bei Beiträgen mit Photos etwas verschoben aussieht. Muß man mir doch sagen.

Ich benutze doch normalerweise diesen [piep] ?&%$%%&&& Browser aus dem &%$?”§$ [piep] Hause winzigweich nicht.

Verdammte Sch&%$§!!!!!!

Aber, dann kann ich mir das Redesign auch sparen. Wird nicht funktonieren. Schade. Muß ich mir was anderes einfallen lassen. Ich werde wohl erstmal zum alten Theme zurückkehren. Das funktioniert in beiden Browsern und gefällt mir immer noch ganz gut.

Überraschung kurz vorm Fest

Heute komme ich nach der Arbeit nach Hause und finde im Briefkasten eine Mitteilung der DHL über eine Ersatzzustellung in der Nachbarschaft. Meine Nachbarn waren so freundlich und haben ein Paket für mich angenommen. Ich war ganz gespannt, denn ich erwartete keine weitere Lieferung vor Weihnachten.

Was konnte das sein? Alle Onlineshops hatten doch alle Bestellungen pünktlich vor dem Fest der Feste geliefert.

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Es ist gar nicht so leicht eine Wurst und einen Schokoladenmann ins rechte Licht zu rücken.

Tata! Mit dieser Überraschung hätte ich im Leben nicht gerechnet. Ludger Freese vom Blog Essen kommen!, das ich mit den unterhaltsamen Beiträgen mit viel Spaß regelmäßig verfolge, hat mir eine World Wide Wurst, die man auch in seinem Shop online bestellen kann, und einen Schokoladen-Weihnachtsmann zukommen lassen.

Wir er auf der netten beigelegten Karte schreibt, sind die Leckereien ein kleines Dankeschön für die gegenseitige Verblogrollung.

Lieber Ludger,
im Gegenteil. Es ist mir eine Ehre auf deiner Seite in der Blogroll zu stehen und so ein tolles Blog in meiner Blogroll zu haben. Macht immer Spaß bei Dir zu lesen.

Vielen Dank für die nette Überraschung zu Weihnachten. Ich habe mich echt gefreut. Und bin schon ganz gespannt, wie die Wurst schmeckt. Die kann nur lecker schmecken.

Aus Deinem tollen Geschichten, lustigen Ideen und Schilderungen weiß ich ja, daß Du viel Wert auf gute Qualität und guten Geschmack legst.

Frohe Weihnachten von mir an dieser Stelle.

(Leider muß die Verköstigung noch bis Samstag warten, da ich zur Zeit ein wenig faste. Aber spätestens am Samstag kommt die Wurst scheibchenweise auf den Teller.)

Der Mensch ist manchmal komisch

Eigentlich ich. Manchmal kann ich mich nur über mich selber wundern.

Gestern abend saß ich zuhause und hatte fürchterlichen Durst, aber keine Getränke mehr im Haus. Nix da. Beide Kühlschränke leer. Espresso wollte ich wegen der späten Uhrzeit nicht mehr trinken.

Das Haus nochmal verlassen, um an der Tanke oder am Büdchen für Nachschub zu sorgen, war auch keine gute Option.

Was macht der durstige Mensch in so einer Situation? Ich war ratlos.

Es hat unglaublich lange gedauert, bis mir die rettende Idee kam einfach mal den Wasserhahn in der Küche aufzudrehen und eine ordentliche Portion Getränk in ein Glas abzufüllen. Wahrscheinlich hat der Durst zu stark auf das Hirn gedrückt.

Da hat man direkten Zugang zu einem fast unerschöpflichen Getränkelager und kommt nicht drauf. Oder zumindest spät. Warum verbindet man das Leitungswasser nicht mit Getränken? Ist ja Trinkwasser und schmeckt eigentlich auch ganz gut.

Cremolata

Cremolata passt auch perfekt zu Ossobuco.

Zutaten: 1 Bund Blattpetersilie, 2 Zehen Knoblauch, 1 unbehandelte Zitrone, 1/2 unbehandelte Orange, Salz, 4 EL Olivenöl

Zubereitung: Die Petersilie grob hacken, von den Zitrusfrüchten die äußere Schale abreiben, den Knoblauch schälen und grob hacken.

Nun alle Zutaten in einem Mörser zerreiben, salzen und dabei nach und nach das Olivenöl zugeben.

Ossobuco à la nicoise mit Crêpes Parmentier

Zutaten: 4 Kalbshaxen, etwa 5 cm dick, Salz, frisch gemahlener weisser Pfeffer, 3 Esslöffel Mehl, 3-4 Esslöffel Öl, 1 mittlere Zwiebel, 2 mittlere Karotten, 1 kleine Sellerieknolle, 2 festfleischige Tomaten, 1 Esslöffel Tomatenpurèe, 3dl trockener Weisswein,
1 Kaffeelöffel fein abgeriebene Zitronenschale, 1 Knoblauchzehe, 1 frischer Rosmarinzweig, 2 Esslöffel gehackte Petersilie, 4 Esslöffel Rahm

Zutaten Crepes Parmentier: 500 g Kartoffeln, 2-3 Tassen Milch, 3 EL Sahne, 6 Eier, 3 EL Mehl, Salz, weißer Pfeffer, Muskatnuß, 3 EL Butterschmalz

Zubereitung: Die Kalbshaxen kurz kalt abspülen, mit Küchenpapier trockentupfen, auf allen Seiten mit Salz und frisch gemahlenem weissen Pfeffer kräftig einreiben und dann auf beiden Seiten mit wenig Mehl bestäuben.

Die geschälte Zwiebel sehr fein hacken, die geschälten Karotten in feine Streifen und die dick abgeschälte Sellerieknolle in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten heiss überbrühen, häuten und auf einem Porzellanteller in Achtel aufschneiden.

In einer weiten Bratpfanne das Öl erhitzen, die vorbereiteten Kalbshaxen darin auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze golden anbraten und aus der Pfanne nehmen. Nun die gehackte Zwiebel, die Karottenstreifen und Selleriewürfel in die Bratpfanne geben und unter stetem Rühren solange dünsten, bis das Gemüse leicht Farbe annimmt.

Erst jetzt die Tomatenachtel und das Tomatenpurèe zufügen und alles gut durchdünsten. Den Weisswein zugiessen, mit Salz, frisch gemahlenem weissen Pfeffer; der fein abgeriebenen Zitronenschale, der geschälten und durch eine Presse getriebenen Knoblauchzehe und den abgezupften Rosmarinnadeln würzen. Alles aufkochen, die angebratenen Kalbshaxen in die Sauce geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze 55 bis 60 Minuten schmoren lassen.

Das Fleisch auf eine vorgewärmte Platte anrichten, die Sauce durch ein Sieb streichen, nochmals abschmecken, die feingehackte Petersilie und den Rahm unterziehen, die Kalbshaxen damit nappieren und sofort servieren.

Die Kartoffeln in der Schale weich kochen. Abtropfen und etwas abdampfen lassen. Warm schälen und passieren oder zerstampfen. Die Milch erhitzen. Die Kartoffeln zufügen und gut mischen. Das Püree etwas abkühlen lassen, dann die Sahne, die Eier und das Mehl zugeben. Mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuß würzen. Etwa 30 Minuten ruhen lassen. Der Teig soll leicht flüssig sein. Im Butterschmalz kleine Pfannkuchen ausbacken und heiß servieren.

Tipp: Kalbshaxen sollten nicht allzu weich geschmort werden. Sobald sich das Fleisch von den Knochen löst, sind sie gar. Wenn Ihr dieses Rezept mit Rindshaxen zubereiten wollt, muss die Schmorzeit beinahe verdoppelt werden.

Japanische Messer

Gehört habe ich es schon oft, daß japanische Messer einfach nur gut schneiden. Und verschenkt habe ich diese Messer auch schon oft genug.

Endlich habe ich mir selber auch mal ein japanisches Messer gegönnt. Ich glaube mir schenkt sowas niemand, weil alle glauben, ich habe schon alles, was gut und nützlich für die Küche ist.

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Obwohl es noch kein High-end Modell ist, überzeugt mich dieses Messer sehr. Es liegt gut in der Hand und ist richtig scharf. So ein scharfes Messer habe ich noch nicht in der Hand gehabt. Bin schwer begeistert.

Ein guter Start um meine Messer nach und nach auszutauschen. Was allerdings dauern kann. Für japanische Messer kann man, wenn man möchte, richtig viel Geld ausgeben.

Aber wie sage ich immer: Mit schlechten Werkzeug kann man nicht gut arbeiten.

Und zu Weihnachten wünsche ich mir einen Schleifstein. Über einen ordinären Wetzstahl kann ich Ding ja wohl nicht ziehen.

Eine große Auswahl an japanischen Messern habe ich hier gefunden: www.messer-aus-japan.de

Komisches Blütentreiben

Wenn man sich mal durch die Unterschichten Fernsehkanäle zappt, sieht man hin und wieder wirklich peinliche Sachen.

Auch die kulinarische Berichterstattung treibt mitunter komische Blüten.

Da rennt ein rundlicher Typ im Fernsehen rum, der auf der Suche nach dem größten Schnitzel, der längsten Bratwurst oder dem dicksten Hamburger und was weiß ich noch ist. Es geht gar nicht groß genug. Je größer das Schnitzel ist, desto mehr freut er sich.

Reihenweise werden Schnitzel jenseits der 1000g Grenze gezeigt. Nur aufgegessen werden diese Portionen natürlich nicht.

Wer soll solche Riesenportionen auch aufessen können? Und warum auch? Ich verstehe diesen Scheiß wirklich nicht. Warum müssen Portionen in diesen Mengen überhaupt hergestellt werden? Was sind das für Ballerbirnen, die sich sowas bestellen? Für mich sind das alles Kleinhirne. Das hat für mich nichts mehr mir Genuß und Ernährung zu tun. Ich verstehe es nicht. Einfach pervers.

Genauso wie diese Helden, die versuchen die weltweit schärfste Currywurst zu essen. Die Typen sitzen da, der Qualm kommt Ihnen schon aus den Ohren, der Schweiß läuft ihnen in Strömen über die Stirn, die Geschmacksnerven haben sich schon gleich zu Beginn verabschiedet und der Notarzt wartet zur Sicherheit vor der Tür.

Man sieht förmlich die körperlichen Schmerzen, die die Jungs ertragen. Aber nein, es muss ja wohl noch schärfer gehen. Es kann mir doch keiner sagen, daß das noch was mit Genuß zu tun hat.

Ich verstehe diesen Schwachsinn nicht.


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich akuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar