Monatsarchiv für Dezember 2007

Soweit ist es schon

Es passieren Dinge, die würde ich nicht glauben, hätte ich sie nicht selber erlebt hätte. Vorhin im Supermarkt habe ich gedacht, gleich kriegen Sie mich. Ich glaube, es hackt.

Ich schlendere so durch den Gang mit den Köstlichkeiten aus aller Welt und interessiere mich für ein paar Gläser mit gut aussehenden eingelegten kleinen Gürkchen und marinierten Silberzwiebeln. Stehe so rum und studiere die Etiketten.

Plötzlich und ohne Vorwarnung werde ich von hinten laut angeschnauzt.

“Unverschämtheit”. Ob ich denn nicht sehen würde, daß sie hier mit Ihrer Schwester wichtige private Dinge zu besprechen hätte. Und ich würde mich hier unnötig lange bei diesen Scheiß Gurken aufhalten. Schämen sollte ich mich, die Telefonate andere Leute zu belauschen.

Sagts und geht weg. Natürlich nicht ohne weitere Tiraden über mich auszuschütten. Diesmal aber zu Ihrer Schwester.

Leider hat sich beim Runterklappen mein Unterkiefer ausgekugelt, so daß ich nicht schnell genug reagieren konnte.

Jetzt weiß ich natürlich die passende Antwort. Aber die kann ich hier nicht hinschreiben.

Diese blöde Kuh. Gegen solche Leute kann man aber wohl nicht viel machen. Zumindest nichts, was legal wäre.

Innenreinigung

Lang, lang ist es her und es hat sich richtig gelohnt.

Eine halbe Flasche verdünntes biodynamisches Hochleistungs-Industrie-Reinigungs-Konzentrat und anderthalb Rollen bestes Haushalts-Küchenpapier später befindet sich mein Auto von innen wieder in einem einigermaßen vorzeigbaren Zustand.

Dieses Reinigungszeug ist wirklich genial. Säurefrei, desinfizierend, umweltschonend, nicht ätzend, FCKW-frei und biologisch abbaubar (Ich glaube fast, das Zeug kann man auch saufen). Und reinigt wirklich einwandfrei.

Sprühen, wischen, glücklich sein. Also zumindest bei den Flächen.

Haben die Erbauer von Auto-Cockpits eigentlich auch nur einen einzigen Gedanken daran verschwendet, daß es irgendwann von einem menschlichen Wesen gereinigt werden muß? Wer soll denn diese ganzen Kanten, Ecken, Ritze und Schlitze jemals wieder richtig sauber bekommen.

An viele Stellen kommt man gar nicht ran. Ich mach mich doch nicht wie der Typ heute neben mir auf dem Saugplatz hinter der Waschstraße zum Horst und fummele mit einer Zahnbürste am Cockpit rum.

Warum werden zur Innenreinigung der Frontscheibe mindestens ausgeprägte artistische Fähigkeiten benötigt, mit denen man locker den großen Circus-Wettbewerb in Monte Carlo gewinnen könnte? Mann, bin ich heute im Wagen rumgeturnt.

Lebenserwartung

Kürzlich habe ich im Internet zu meiner Zerstreuung einen dieser mehr oder manchmal auch weniger amüsanten Tests gemacht.

Das Motto war in etwa “Sag uns wie Du lebst und wir sagen Dir wie alt Du wirst”. Oder so ähnlich. Man beantwortet ein paar Fragen mehr oder weniger wahrheitsgetreu und bekommt anschließend das Ergebnis mitgeteilt.

Das Positive an dem Ergebnis ist, ich habe noch eine paar Jahre und muss mir um meine Altervorsorge keine Gedanken mehr machen.

Lustigerweise kam dieser Test zu dem gleichem Ergebnis wie ein anderer Test, den ich vor ca. zwei Jahren schon einmal gemacht hat.

Das bringt einen dann schon ins grübeln. Ist am Ende vielleicht doch etwas dran an diesen Tests? Sind sie am Ende doch wissenschaftlich untermauert und die Ergebnisse stimmen am Ende gar? Ach, die Ergebnisse werden schon nicht stimmen. Ist doch nur aus dem Internet und war kostenfrei. Was nix kostet, taugt auch nix.

Auf der anderen Seite ist, wenn man mal kritisch mit sich selber ist, schon auch immer ein Funken Wahrheit zu finden.

Auf jeden Fall habe ich mir, nach endlosen Diskussionen mit mir selber, mal wieder ernsthaft vorgenommen, ein paar Aspekte in meinem Leben zu ändern.

Auch wenn ich mich damit in die Zwangslage bringe, mich verstärkt um meine Altersvorsorge kümmern zu müssen.

Was ja allein schon traurig genug ist. Schließlich zahlt man schon jeden Monat eine nicht unerhebliche Zwangsabgabe. Und bei den ständig steigenden Lebenshaltungskosten wird es ja mit der Zeit auch nicht einfacher werden, jeden Monat noch einen Batzen Geld beiseite zu legen.

Ich gehe heute sowieso davon aus, wenn ich das Rentenalter erreicht habe, werde ich das Alter haben, aber keine Rente. Die Geldverbrenner und Geldverbrennerinnen in Berlin kriegen das auch noch hin. Ganz leicht.

Chickenburger

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War ganz ok. Aber das war dann auch das Ende der Fast Food Woche. Zukünftig wird sich wieder richtig ernährt.

Der Blick aus dem Fenster

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Eine Panoramakamera hätte ich heute gut gebrauchen können. Dann hätte ich diesen saftigen Regenbogen in seiner ganzen Pracht ablichten können.

Das wird ja ne leckere Woche

Hoffentlich geht das ernährungstechnisch nicht die ganze Woche so weiter. Aber beim Fast Food Test letztens haben diese Fleischbrocken im Brot ja noch am besten abgeschnitten.

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Heute gab es Gyros Pita mit Kraut- und Möhrensalat, einer leckeren Sauce und ein wenig Schafkäse. Und ich muß zugeben, es gibt geschmacklich Schlimmeres zu kaufen. ;-)

Wenn es mal schnell gehen muß zur Mittagszeit

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Kamera: Motorola RAZR V3xm (und ein wenig gePSed)

Aber macht zumindest satt (und dick, wääh).

Stampfkartoffeln mit Röstzwiebeln und Bratwürstchen

Puh! Bin ich satt. Aber manchmal muß sowas sein. Dann kann der Berg Stampkartoffeln gar nicht hoch genug sein. Und lecker war es.

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Wie man Stampfkartoffeln herstellt, muß ich hier nicht extra erklären. Oder? Da hat doch jeder sein Geheimrezept.

Aber der Clou bei meiner Variante ist, einen Teil der Butter durch gutes Olivenöl zu ersetzen. Und zu den Röstzwiebeln, die ich ebenfalls in Olivenöl goldgelb röste, gebe ich immer ein wenig scharfes Paprikapulver. Dazu schmecken mir kleine, fingergroße Bratwürstchen ganz gut.


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Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar