Mit der Anakonda gekämpft

Am Samstag habe ich extra eines der vier festen Ereignisse des Jahr (neben Weihnachten, Ostern und meinen Geburtstag) vorgezogen. Normalerweise wasche ich mein Auto eigentlich in der ersten Dezemberwoche.

Ich habe sogar nach Durchlauf der Waschstrasse den großen Platz angesteuert, wo man den Wagen kostenfrei nach der Wäsche aussaugen kann. Ich habe mit der riesigen Anakonda gekämpft. Diesen überdimensionierten, armdicken Saugrohr mit der viel großen Saugdüse.

Da kann man sicher viel mit machen, nur den Innenraum eines Autos zu reinigen ist mit diesen wiederspenstigen Tier nicht möglich. Ich musste meine ganze Kraft aufwenden, um dieses Ungeheuer zu bändigen. Zusätzlichen habe ich noch die Scheiben gereinigt. He, wir hatten ja gar keinen Dauernebel.

Aber all diese kosmetischen Vorkehrungen haben nicht genutzt. Der TÜV Prüfer hat sich vom Glanz nicht täuschen lassen und doch genauer unter das edle Blech geschaut.

Kann ich gar nicht verstehen, warum eine nicht funktionierende Feststellbremse ein Grund sein kann, einen Auto die Strassenzulassung nicht zu erteilen. Ich fahre doch mit dem Wagen und wenn ich parke, lege ich den ersten Gang ein. Tse. Kleinliche Beamten.

Wie sagt man immer so leichtfertig: “Bis dass der TÜV uns scheidet.” Nur wenn der Tag näherrückt, will man es nicht wahr haben. Jetzt muss ich mal schauen, was so eine Reparatur wohl kostet. Und das bei einem Wagen, wo schon einmal Volltanken und eine Basiswäsche den Restwert deutlich übersteigen.

Aber die Wunschalternative steht jedenfalls im Moment ausserhalb aller Möglichkeiten.

 
 
0 Kommentare.


Hinterlasse einen Kommentar.

Kommentar: