Monatsarchiv für November 2006

Es geht wieder los!

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2,50 Meter hoch und 6 Meter breit! Brrrr! Schüttel!

Küchendingsrätsel

Ich dachte immer ich hätte so ziemlich alle Geräte gesehen, die man in der Küche einsetzen kann. Heute aber habe ich ein Küchendings entdeckt, das ich nicht kannte.

Ich halte es für ziemlich unnütz, aber es scheint wohl Bedarf dafür zu bestehen. Sonst würde es ja wohl nicht produziert und verkauft. Auf so eine Idee muss man erstmal kommen.

Wer errät wofür man dieses Küchendings benutzt, ist echt gut.

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Wer es kennt, rät bitte nicht mit.

[Edit.] Die Auflösung des Rätsels: Da es ja sowieso niemand errät, hier nun die Auflösung. Bei diesem wahrscheinlich unverzichtbaren Wahnsinns-Küchenutensil handelt es sich um einen – aufgepasst – Ketchupdosierer.

Ich weiss nicht, wer das Gerät schon wie lange vermisst hat. Aber jetzt kann man es kaufen! ;-)

Spaghetti mit Flusskrebsen in Tomaten-Sambal-Sauce

Spaghetti mit Flusskrebsen ist eines meiner liebsten Pastarezepte. Hinzu kommt, dass die Zubereitung genauso lange dauert, wie die Nudeln benötigen, um al dente zu kochen.

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Zutaten: 125 g Spaghetti oder Spaghettini, 150 g Flusskrebse, 1 Zwiebel, 1 Tl Sambal Badjak, 1 El Tomatenmark, 6 El Olivenöl, Salz, reichlich Parmesan

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Zubereitung: Die Nudeln in Salzwasser al dente kochen. Pro 100 g Nudeln mindestens 1 Liter Wasser verwenden. Reichlich salzen. Aber natürlich nicht so viel, dass es wie ein Schluck aus dem Meer schmeckt.

Während die Nudeln kochen, die Zwiebel fein würfeln und in dem Olivenöl goldbraun andünsten. Das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben und leicht anrösten, damit es leicht karamelisiert. Anschließend das Sambal Badjak gut unterrühren. 3 El kochendes Nudelnwasser hinzugeben, damit die Sauce ein wenig emulgiert.

Die Flusskrebse zu der Sauce geben und die Pfanne von der Flamme nehmen. Wenn die Flusskrebse zu lange mitkochen werden sie hart und zäh. Deshalb ganz zum Schluß hinzufügen und nicht länger erhitzen. Die Wärme der Sauce reicht völlig aus.

Wenn die Nudeln al dente sind über einem Sieb abgiessen. Man kann ganz einfach testen, ob die Nudeln al dente sind. Eine Nudel aus dem Topf fischen und an die Fliesen oder Küchentür werfen. Wenn die Nudel haften bleibt ist sie schon zu gar gekocht. ;-)
Die Nudeln zu der Sauce in die Pfanne geben und alles gut durchschwenken.

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In einem tiefen Teller servieren und mit frisch geriebenen Parmesan bestreuen und mit ein paar Spritzern Olivenöl beträufeln. Die Menge des Parmesan bestimmt dabei der eigene Geschmack. In keinem Fall getrockneten Tütenparmesan verwenden. Der schmeckt wie Sägemehl.

Zwiebelauflauf aus Vorpommern

Zutaten: 5 Gemüsezwiebeln, 4 gr. Kartoffeln, mehlige Sorte, 300 g durchwachsener Speck, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuß, 1/4 – 1/2 l Sahne, 1 Bund Petersilie, 5 Knoblauchzehen, 150 g Paniermehl, 5 EL Öl

Zubereitung: Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Die Kartoffeln schälen mit dem Gemüsehobel grob raspeln.Den Speck in dünne Streifen schneiden, in einer Pfanne in heißem Öl knusprig braten. Herausnehmen.

Zwiebeln und Kartoffeln in dem verbliebenen Bratfett in der Pfanne unter Rühren glasig werden lassen. Mit Pfeffer und Muskat würzen.Eine feuerfeste Form einfetten. Die Zwiebel-Kartoffel-Masse abwechselnd mit dem Speck einschichten. Dann die Sahne draufgießen.

Die Petersilie waschen, trocknen und feinhacken. Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken. Beides mit dem Paniermehl und 4 EL Öl vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Auflauf mit der Masse bedecken. In den auf 220° vorgeheizten Ofen schieben und 20 bis 25 überbacken.

Schweinelendchen im Estragonrahm

Zutaten: 800 g Schweinefilet, 2 EL Butter, 250 g Sahne, 1/8 l Fleischbrühe, 1 – 2 EL gerebelter Estragon, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung: Die Schweinefilet abspülen, trockentupfen und in 3 cm dicke Scheiben schneiden, leicht klopfen. 2 EL Butter in der Pfanne zerlassen. Die Filetsscheiben darin von beiden Seiten anbraten. Würzen, aus der Pfanne nehmen und warmstellen.

Den Bratfond mit der Fleischbrühe ablöschen und um die Hälfte einreduzieren lassen. Die Sahne und dann den Estragon hinzugeben. Kurz aufkochen lassen, danach auf kleiner Flamme solange reduzieren, bis die Sauce leicht dickflüssig ist.

Das Fleisch wieder in die Sauce geben. Dazu reicht man ein leckeres Kartoffelgratin und blanchierten, in zerlassener Butter geschwenkten Broccoli.

Französische Zwiebelsuppe

Einfach, schnell zuzubereiten und immer wieder lecker.

Zutaten: 1 kg Gemüsezwiebeln, 60 g Butter, 1 Liter Gemüsebrühe, 1/8 l Weißwein, 200 g geriebener Hartkäse, Croutons, Salz, Pfeffer

Zubereitung
: Zwiebeln in Ringe schneiden. Die Butter im Topf schmelzen lassen und die Zwiebelringe hinzugeben. Die Zwiebeln glasig dünsten. Weißwein und 1 Liter Gemüsebrühe hinzugeben. Bei geringer Hitze 15-20 Minuten kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Backofen auf 250° vorheizen. Die Suppe in feuerfeste Suppenterrinen verteilen, mit den Croutons und dem Käse bestreuen. Auf der obersten Schiene des Backofens 5-10 Minuten überbacken.

Nektarinen-Tiramisu

Es muss nicht immer Espresso sein. Hier mal eine fruchtige Variante.

Zutaten: 4 EL Zitronensaft, 100 g Zucker, 1 kg Nektarinen, 200 g Magerquark, 250 g Mascarpone, 1 EL Vanillezucker, 150 g Löffelbiskuits, 50 g geraspelte Sckokolade

Zubereitung: Den Zitronensaft mit der Hälfte des Zuckers in einer Schüssel verrühren. 750 g Nektarinen waschen, halbieren, entkernen, in dünne Scheiben schneiden und mit dem gesüßtem Zitronensaft vermischen.

Die Mascarpone mit dem Magerquark, dem Vanillezucker und dem restlichen Zucker cremig rühren. Eine möglichst rechteckige, breite Form zunächst mit Löffelbiskuits auslegen.

Darüber die Nektarinenscheiben mit dem Zitronensaft verteilen und zu einer glatten Fläche streichen. Zuletzt die Créme über die Früchte streichen.

Das Dessert am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit den Sckokoladenraspeln betreuen. Mit den restlichen Nektarinenscheiben garnieren.

Kartoffelsoufflé mit Krabben

Vor Souffles haben ja viele Respekt. Aus Angst es könnte zusammenfallen, nachdem man es aus dem Ofen genommen hat. Sollte das passieren, kann man aber immer noch als Kartoffelpürree servieren. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. ;-)

Zutaten: 500 g Kartoffeln, 4 Knoblauchzehen, 1/4 l Gemüsebrühe, 3 EL Mehl, 1/4 l Milch, 50 g geriebener Appenzeller, weißer Pfeffer, Muskatnuß, 4 Eier, 150 g Nordseekrabben

Zubereitung
: Die Kartoffeln waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. In 2 EL Butter andünsten. Den Knoblauch durch die Presse dazudrücken. Die Gemüsebrühe dazugießen und die Kartoffeln im geschlossenen Topf 15 Minuten weichkochen, dann abgießen und pürieren.

In einem Topf die restliche Butter erhitzen, 1 EL Mehl unterrühren und goldgelb anschwitzen. Die Milch nach und nach mit dem Schneebesen unterschlagen. Die Sauce etwa 15 Minuten köcheln, bis sie dick wird. Den Käse und das Kartoffelpüree untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß würzen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Eier trennen. Die Eigelbe unter die etwas abgekühlte Masse rühren. Die Krabben in 1 EL Mehl wenden.

Die Eiweiße sehr steif schlagen und mit den Krabben gleichmäßig und die Kartoffelmasse heben. Eine Souffléform am Boden fetten und mit dem restlichen Mehl ausstreuen.

Die Form zu 2/3 mit der Masse füllen. Im Backofen in etwa 30 Minuten goldgelb backen.

Banner gegen Werbung

Liebe Besucher,
ich freue mich immer über Kommentare, die loben, kritisieren oder die Diskussion anregen. Leider nutzen aber auch einige Besucher die Kommentare, um einfach nur einen Link, der absolut nichts mit dem eigentlichen Beitrag zu tun hat, zu ihrem Blog oder Angebot abzusetzen.

Um auch diesem Bedürfnis nachzukommen biete ich allen, die meine Kommentare für Werbung oder SEO-relevante Links nutzen möchten, die Möglichkeit die Kommentare als Werbeplatz zu nutzen. Für symbolische 199 Euro je werbendem Kommentar (ein echter Schnapp) kann dieser Werbeplatz gerne genutzt werden.

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Werbetreibende, die möchten, dass ihre Werbebotschaften in meinen Blog verbleiben, schicken mir bitte einfach eine eMail. Ich teile dann umgehend meine Kontodaten mit. Nach dem Geldeingang wird die Werbung dann freigeschaltet. Andernfalls werden sie umgehend nach Kenntnisnahme gelöscht.

Diese augenzwinkernde Idee, die Kommentare als Werbeplätze zu vermarkten ist in der Contentschmiede entstanden und ich greife die Aktion gerne augenzwinkernd auf. Wer auch möchte, den Banner gibt es als Photoshop-Vorlage in der Contentschmiede zum Download.

;-)

[Edit.:] Bei den Kommentaren habe ich es momentan deaktiviert.

Moralisch bedenklich

spam.gifEin kleiner Hinweis an die Besucher. Diese Seite ist übrigens moralisch bedenklich. Wie viele andere Seiten auch, die man öfters mal besucht.

Beim Blick in meine Spamfilter habe ich festgestellt, dass dies irgend so ein Schlaumeier (da leider ein ordentliches Impressum fehlt, kann ich den Schlaumeier auch nicht näher benennen) bei diesem Beitrag festgestellt hat, den ich hier mit seiner Seite ausdrücklich nicht verlinke.

Folgender Hinweis, auf der Seite, auf der übrigens hunderte von Blogs verlinkt sind, hat mir doch etwas Angst gemacht und mich abgeschreckt: „Es ist ohne unsere Ausdrückliche schriftliche Zustimmung absolut jedem untersagt diesen Blog zu verlinken“. (wie originell. Hatten wir das nicht schon mal?) *lach *rotfl

Keine Ahnung, was so was soll! Feiger Trackback-Spam interessiert mich auch nicht.

[Edit.: Bitte beim Lesen das Wort „Schlaumeier“ durch „Ferkelwämser“ ersetzen. Sehr treffend finde ich auch die Formulierungen, die Dirk Ploss in seinem Beitrag für den Ferkelwämser gefunden hat. *lach]


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar