Veröffentlicht am Freitag, 25. August 2006
Meine Blogroll ist ja nicht die Kürzeste, wenn man sie mal mit anderen Blogs vergleicht. Das liegt daran, daß ich die Blogroll als Linkliste verstehe. Dort kommen Links zu verschiedenen Themen rein, die mich interessieren.
Außerdem empfinde ich es sehr praktisch eine zentrale Stelle für meine Interessen zu haben. Und ich sehe das auch ein bißchen als Service oder Empfehlungsliste für meine Besucher. Hier finden sie immer interessante Anlaufstellen im Internet.
Grundsätzlich wird meine Blogroll auch immer wachsen. Nur in letzter Zeit bin ich auch dazu übergegangen, ein paar Blogs wieder zu löschen. Ich hoffe niemand vermißt was.
Dabei geht gar nicht so sehr um die Inhalte einzelner Beiträge. Einen schlechten Tag kann jeder mal haben und einen komischen Beitrag schreiben. Da kann ich ein Lied von singen.
(Wenngleich ich schon bemerken möchte, daß einige Damen und Herren schon ein bißchen selbstverliebt ob ihres vermeintlichen Ruhms wirken. Hey, Leute! Was sind schon ein paar Hundert oder Tausend Besucher am Tag. Blogs kennt außerhalb des Dorfes kein Mensch! Völlig überschätzt die Bloggerei!)
Natürlich werde ich diese Blogs auch weiter verfolgen. Stehen ja schließliche eine Menge interessanter Dinge darin. Nur möchte ich sie nicht weiter meinen Besucher “empfehlen”.
Der Grund ist vielmehr diese Kommentiererei dieser hörigen, offentsichtlich schwer in den Blogbetreiber verliebten Kommentator(in)en. Das macht das Lesen einiger Beiträge wirklich unerträglich. Was da zum Teil für eine schwachsinnige Polemik abgeseiht wird, wenn jemand mal was gegen ihren Liebsten sagt, ist echt Sohle Sieben.
Noch schlimmer stößt mir auf, wenn diese TrolleSpeichellecker auf die Blogs der vermeintlichen “Störer” ausweichen, wenn jemand sich gegen seinen/ihren “Herrn” äußert und dort mit gefakten eMail-Adressen so richtig die Sau rauslassen. Arme Ferkelwämser! Wer nicht so zu seiner Meinung steht, daß sich er sich auch zu erkennen geben mag, soll doch den Mund halten.
Es sollte sich jeder überlegen, wie er mit seinen “Fans” umgeht. Meiner Meinung nach wird von diesen, warum auch immer, kritiklosen Nobrainern eine Menge Spaß genommen. Ich hoffe, daß ich nie mehr in die Situation komme, mir von irgendwelchen Schwachmaten die Zeit stehlen zu lassen. Ich kann Leute nicht verstehen, die ihren Alltagsfrust in der Anonymität des Internets abbauen wollen. Arme Würste! Beati pauperi spiritu!