Monatsarchiv für Juli 2006

Der Weltenbummler

Wer noch gar nicht weiß, wohin es in den nächsten Urlaub gehen soll. Der Matt, der hat es richtig gemacht. Denn der war einfach überall und hat sich die Welt angeschaut.

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Hier war er 2005 und hier war er 2006. Alle weitere Infos gibt es in seinem Blog. Unbedingt anschauen! Die Videos und die Musik sind sehens- und hörenswert.

Hach, Zeit und das nötige Kleingeld müßte man haben. Ich lasse mich auch sponsern.

Das allererste Mal

Hat es mich doch erwischt. Das allererste Stöckchen. Die Küchenhure hat es mir zugeworfen. Stöckchen fand ich immer doof. Alleine schon wegen dem Namen. Wer möchte schon ein Stöckchen haben. Einen Stock oder Stab oder gar ne Latte, da kann mann was mit anfangen.

Warum bloggst Du?

Wenn man mich mit bestimmten selbsternannten Blogwarten in einem Atemzug nennen würde, würde ich sagen, ich blogge nicht. Wenn man einen Blog als persönliche Anlaufstelle im Internet beschreibt, dann blogge ich.

Der Grund? Weil es unheimlichen Spaß und weil ich dabei viel über mich lerne.

Seit wann bloggst Du?
Angefangen hat es 1999. Da habe ich die gesammelten Rezepte unseres Kochclubs ins Internet gestellt. Alles schön in HTML und von Hand gestrickt. Die Kochwerkstatt habe ich im Februar 2006 aufgemacht. Ich habe nach einer Lösung gesucht Inhalte und Design zu trennen. Und so ist mir WordPress über den Weg gelaufen. Bei der Beschäftigung mit der Software und der Einrichtung der Seite habe ich festgestellt, daß es außer Kochen (eigentlich wollte ich nur die Rezeptseiten neu machen) auch noch andere Themen gibt, zu denen ich was sagen kann und möchte.

Warum lesen deine Leser Deinen Blog?
Weil es hier so lecker ist? Echt keine Ahnung. Aber die Leser dürfen es gerne in die Kommentare schreiben.

Welche waren die letzten Suchanfragen, über die jemand auf Deine Seite kam?
„cola zero“ und „bruttopunkte golf nettopunkte unterschied“ und „rezepte harrys bar“.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Solche Fragen sagen in der Regel viel über den Verfasser des Stöckchens. In erster Linie schreibe ich die Sachen für mich ins Internet. Wenn es auch noch die Besucher interessiert, um so schöner. Auf jeden Fall habe ich nicht den Anspruch berühmt zu werden. Sollte ich mal einen Skandal aufdecken, sorge ich schon dafür, daß es alle erfahren.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Der, der aktuell den schönsten Beitrag geschrieben hat.

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
110

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
An tboley, weil er ein ganz tolles Photo-Plugin für WordPress geschrieben hat, was ich zur Zeit aber noch nicht benutze.

An Matthias, weil er schöne Photos schießen kann.

An den netten Saftladen, weil ich den Blog erfrischend finde und weil ich dort bald was Erfrischendes bestellen möchte.

Das letzte Stöckchen lasse ich hier liegen. Wer es aufheben möchte, greift bitte zu. Die Trackbacks bitte nicht vergessen, damit ich weiß wer zugegriffen hat. Und keine Angst, es tut wirklich nicht weh.

Achtung Technik: Dieses Stöckchen wird getrackt, damit ein schöner Baum entsteht. Wer das Stöckchen aufnimmt, verwendet bitte im Stöckchentracker diese ID 13242. Damit wird die Verbindung zum vorherigen Stöckchen hergestellt.

Der schlechte Sommer

Ich fasse es nicht! Ich glaube, ich bin heute in der falschen Matrix aufgewacht!

Es ist noch keine 10 Stunden her, daß es sich etwas abgekühlt hat und prompt fangen die ersten schon wieder an über das Wetter zu jammern.

Ganz schön frisch„, „Man könnte ja fast wieder einen Pulli anziehen„, „Ich friere

Haben Die einen Schuß durch die Socken. Ich finde die Abkühlung super. Ich bin jetzt nicht mehr den ganzen Tag damit geschäftigt, den Schweiß zurüchzuhalten. Von mir aus muß es diesen Sommer auch nicht mehr wärmer werden.

Denen, die jetzt jammern, empfehle ich mal die Ernährung zu überprüfen oder einen Arzt aufzusuchen, der sich das Ganze mal von innen anschaut. Tze! Unglaublich.

MC Winkel badet wie Kleopatra

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Um seiner ebenmäßigen Haut den letzten Schliff zu verpassen, plant der EKM Blog eine Aktion, in der MC Winkel einen mit trinkbarer Kuhmilch gefüllten Pool besteigt, um diesem mit einer Qualitätshaut zu entsteigen, die Kleopatra in die Sprachlosigkeit und den Wahnsinn getrieben hätte.

Irgendwie erinnert mich die Aktion an die Aktion des einst gefeierten “It Girl” der deutschen Society Arianne Sommer, die, um Ihre Bekanntheit zu steigern, vor versammelter Presse in eine Wanne mit Schokopudding gestiegen ist.

Wobei sich meine Erinnerung jetzt nicht um den Versuch dreht bekannter zu werden (das ist mir sowas von egal), sondern darum, daß hier auch mit Lebensmitteln gespielt werden soll.

Ich finde es einfach nicht gut wenn Dinge, die andere noch dazu nutzen könnten beispielsweise ihren Hunger zu stillen, des kurzen Augenblicks wegen dafür unbrauchbar gemacht werden. Oder ist etwa geplant, daß MC Winkels Fangemeinde die Milch trinkt, nachdem er dem Bad entstiegen ist.

Wenn es nur darum geht die Hautalterung aufzuhalten, möchte ich darauf hinweisen, das ein entsprechender Badezusatz die gleiche Wirkung entfalten sollte.

Chicken-Wing-Day

1964 hat wohl eine Dame in Buffalo (New York, Amerika) entdeckt, daß man Hühnerflügel wohl auch essen kann und sie nicht nur in den Abfall gehören. Seitdem war der Siegeszug dieser Köstlichkeit nicht mehr aufzuhalten.

Der Erfolg dieser kleinen Finger-Food-Schweinerei führte sogar zur Einführung eines eigenen Feiertags, den Chicken-Wing-Day.

Schön, daß „schönes Blog“ an die jährlichen Jubiläumsfeierlichkeiten am 29. Juli gedacht hat. Dort im Blog findet man weitere Informationen und auch eine Variante des Originalrezeptes für Chicken-Wings. Liest sich sehr lecker!

Stolpersteine

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Über diese im Pflaster eingelassenen Steine bin ich in Marl (NRW) im wahrsten Sinne des Wortes gestolpert und habe sie fotografiert und anschließend bei Flickr eingestellt. Aufgrund eines Kommentars zu dem Bild habe ich den Flickr-Pool Stolpersteine gefunden, wo sich weitere Photos von in ganz Deutschland eingelassenen Stolpersteinen befinden. Dort habe ich auch den Link zu der Webseite des Projektes „Stolpersteine“ gefunden.

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Bis heute hat er über 5500 Steine in 97 Ortschaften verlegt. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Alles weitere auf der Webseite.

Wer auch zufällig Photos von Stolpersteinen gemacht hat und sie nicht zuordnen konnte, kann sie ja, wenn er möchte, in den Flickr-Pool Stolpersteine hochladen. Dazu muß man sich nur bei Flickt registrieren. Vielleicht hinterlaßt ihr anschließend hier einen kurzen Kommentar.

Plop

Ist das schwül heute abend. Meine Batterie ist leer. Wie ein Schluck Wasser in der Kurve hänge ich über der Tastatur. Die ganze Haut ist mit einem feuchten Film überzogen.

Nicht ein Windhauch wagt sich durch die geöffneten Fenster. Wahrscheinlich wird es erst um 3 Uhr etwas kühler, daß ich dann noch 3 Stunden schlafen kann.

Ich werde wieder in einer selbstproduzierten Schweißpfütze aufwachen und mich mit einem lauten Plop von der Matratze lossaugen, wenn morgen früh der Wecker klingelt.

Vom TV inspiriert

Da hat einer zu lange in die Röhre geschaut. Lustig!

Coca-Cola Zero Selbsttest

zero.gifDie machen einen ganz verrückt mit Ihren Kampagnen zur Markteinführung neuer Produkte. Und meistens kaufe ich auch noch die neuen Produkte, damit ich aus eigener Erfahrung darüber reden oder lästern kann. Ab und zu entdeckt man ja ein neues Highlight, das das eigene Leben bereichert.

Das neueste Mitglied der Coke Familie Coca-Cola Zero aus der kleinen Brausefabrik in Atlanta gehört für mich nicht zu diesen neuen Highlights.

Den Aufdruck auf dem Etikett „Echter Geschmack und zero Zucker” kann ich nicht bestätigen. Coca-Cola Zero schmeckt für mich fast genau wie Coca-Cola light.

Coca-Cola light, und dann auch nur in der Variante Coca-Cola light mit Zitrone kann man im Extremfall (sprich: es gibt nichts anderes mehr zum Trinken zu kaufen) nur trinken, wenn sich die Trinktemperatur nahe dem Gefrierpunkt befindet. Also gehören in das Glas genau so viele Eiswürfel, wie sich Zuckerwürfel in jedem Liter der Original Coca-Cola befinden.

Eine interessante Aussage habe ich noch in der Teststudie zu Coca-Cola Zero des Coca-Cola light-Experten Sebastian Koch gefunden:
„Die Entwicklungskosten von Coke-Zero wären in wohltätigen Projekten z.B. beim Brunnenbau in Trockenzonen von Entwicklungsländern sinnvoller investiert.“

Gibt es denn so was?

Die Autorin hat aus ethischen und moralischen Gründen lange überlegt, ob sie diese Geschichte bringen soll.

Ich hätte nicht so lange überlegt. Die Geschichte ist sehr lustig, auch wenn ich sie für unwahrscheinlich halte.

Aber wer weiß. Es ist ja schon soviel auf unserem Planeten passiert, von dem man geglaubt hat, daß es nicht sein kann.


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich aktuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar