Die Links- und Recht(schreib)probleme des Herrn R.
Ich kann die ganze Story noch gar nicht recht fassen! Es passieren Dinger im Blogdorf, da glaubt man erst an einen Scherz.
Leider habe ich die ganze Geschichte erst heute mitgeschnitten, werde sie aber weiter verfolgen. So lange habe ich mich noch nie durch diverse Blogs gelesen.
Die Geschichte ist besser als jedes Buch. Ist ja auch aus dem wirklichen Leben. Für den Hauptbetroffenen aber auch ziemlich an der Kante.
Ein gewisser Herr R., der wohl versucht einem Beruf nachzugehen, bei dem man gewisse Dienstleistungen der weiblichen (und/oder männlichen) Bevölkerung gegen Bezahlung anbietet, sorgt für einigen Wirbel. Einigen ist Herr R. wohl schon länger als Callboy Torsten bekannt.
Der Typ scheint irgendwie komische Ideen zu Verlinkungen im Internet zu haben, hat sich eine eigene Rechtsauffassung zugelegt und legt sich mit einigen Bloggern an.
Wenn man in den Beiträgen bei den originalzitierten Textpassagen des Herrn R. beim Lesen im Kopf simultan eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung mitlaufen läßt, hat man auch eine (geringe) Chance zu verstehen, was er will.
Die betroffenen Blogger law blog, Krambox, My big mouth, Mein Parteibuch, XSBlog u.v.m. finden das verständlicherweise mittlerweile nicht mehr so richtig lustig, reagieren m.M.n. aber noch recht gelassen.
Einen Link zu dem Photo des Typen spar ich mir hier an dieser Stelle, obwohl dann Einiges schlagartig erklärt wäre. Mir fallen an dieser Stelle natürlich viele Zoten ein, die ich mir aber spare. Schließlich ist der Fall nicht mehr so richtig lustig. Nachher ruft der hier noch an oder seiht noch irgendwas in meinen Kommentaren ab.
Bin mal gespannt wie das Ding für Herrn R. ausgeht?
Korrektur: Das Josh K. Phisher Blog wurde bisher von Herrn R. nicht behelligt, stellt die Geschehnisse aber ausführlichst dar. (Princo, danke für den Hinweis)

Ich denke, Callboy Torsten hat eher unser Mitgefühl als unseren Spott verdient. Ich für meinen Fall werde da jedenfalls zu Callboy Torsten erst wieder was schreiben, falls die Staatsanwaltschaft ein Verfahren nicht von sich aus einstellen sollte. Denn dann wäre das kein Fall Callboy Torsten mehr, sondern ein Skandal der Staatsanwaltschaft.
Es gibt Tausend wichtigere und interessantere Dinge, mit denen es sich mehr lohnt zu beschäftigen. Die CIA entführt und foltert Menschen, der BND bespitzelt Journalisten, Menschen werden in Deutschland ihrer Hautfarbe wegen erschlagen, deutsche Gerichte fällen offensichtlich voreingenommen parteiische Urteile, Politiker mit dem Monatslohn eines Hartz IV Jahreseinkommens jammern über den Anstieg der Hartz IV Kosten und die Kirche ärgert sich über Popetown.
Das finde ich viel interessantere Themen.
@Marcel: Genau meine Meinung. Momentan scheint es in Bloggersdorf eine politische Apathie zu geben – oder ist es Wandel zur Yellowpress, weil man den gestandenen Journalisten nicht mehr in die Quere kommen möchte?
Kleine Richtigstellung: das “Josh K. Phisher”-Blog wurde bisher vom Callboy Torsten verschont.
Ich Gegensatz zu Marcel, bin ich der Meinung, daß Mitleid mit dem Täter nicht angebracht ist, dies gehört den Opfern, welche dem Mißbrauch ausgesetzt sind.
Aber der Täter braucht neben Strafe auch Hilfe, das hat nichts mit Mitleid zu tun.
Ich stimme hier Princo zu. Mein Mitgefühl hat der Torsten nicht. Der Täter braucht eher Hilfe.
Von mir aus müssen die Betroffenen das auch nicht bis zum Ende durchziehen. Das hat sich wohl jemand überschätzt und hätte vorher mal Hilfe/Ratschläge annehmen sollen.
Wenn ich heutzutage versuche Jemandem ans Bein zu pinkeln, muß ich halt auch mit den Konzequenzen leben und vorher kurz überlegen was passieren könnte.
Wenn man als Tiger losspringt, muss man auch mal damit rechnen, das man als Bettvorleger landet.
Natürlich gibt es wichtigere Themen auf unserem Planeten. Aber solche Kommentare kann ich an (fast) jeden Beitrag im Blogdorf schreiben.
Du kannst den Eintrag mit dem Josh K. Phisher Blog wieder zurückändern.
Er hat gleich zwei Sonderkommissionen auf mich gehetzt.