Monatsarchiv für April 2006

Abonnenten

bloglines2.gifBei Bloglines habe ich mal meinen eigenen Feed abonniert. Und da sehe ich, dass mein Feed auch tatsächlich ein paar Abonnenten hat. Nicht viele, aber immerhin. Was mich natürlich freut. Ich hoffe, die Gemeinde wächst noch.

Neugierig, wie ich nun mal bin, klicke ich auf den Link und sehe, daß sich nur einer öffentlich dazu bekennt, meinen Feed zu lesen.

Warum bekennt Ihr Euch denn nicht dazu? Ich biete ja nichts Schlimmes oder Anstößiges an, wofür man sich rechtfertigen müsste, wenn bekannt würde, das man sich dafür interessiert.

Sowie das hier! Oder Bildzeitung lesen oder RedBull trinken (das schmeckt ja keinem, verkauft sich aber wie wahnsinnig)!

Ja gut, letztendlich ist das ja Privatsache! Hätte mich ja nur mal interessiert, wer zu meiner kleinen Leserschaft gehört.

Welches Jahr haben wir eigentlich?

Haben wir noch das Jahr 2001? Ich habe heute mal wieder einen Blick in mein Portfolio gewagt! Hätte ich das mal lieber sein gelassen? Da liegen nur Zwiebelringe drin. Ich könnte heulen! Mein schönes Geld! Schnief!

Der einzige Trost für mich ist, daß das Geld ja nicht weg ist. Es hat jetzt nur ein Anderer!

Leute! Ihr müsst mehr Handy’s kaufen, öfters mal online mit Aktien spekulieren und vor allem mehr Bannerplätze auf Internetportalen in Hongkong belegen. Dann könnte noch was gehen.

Ich glaube, ich rufe mal Warren Buffet an, ob der noch was retten kann. Oder ich mache auch die nächsten 5 Jahre einen auf Kostolany. Kann ja nicht ewig so schlecht laufen.

Golfballsuchgerät

search.gifFür diesen schönen Sport Golf gibt es wirklich die unglaublichsten Gadgets. Jetzt gibt es den BallFinder SCOUT, ein Super-Video-High-Tech-Gerät, das (angeblich) Golfbälle im Gelände findet, wenn auch nur ein Prozent seiner Oberfläche sichtbar ist. Gut dafür muss man natürlich ungefähr wissen, wohin der Ball in Rough geflogen ist. Bälle, die im Wasser gelandet sind – und das machen sie meistens – findet das Gerät natürlich nicht. Und das alles für nur 263 Dollar. Wenn man mir so ein Gerät schickt, bin ich natürlich gerne bereit es zu testen.

Selbst in meinen Anfängerjahren, als ich mit diesem schönen Sport begonnen habe, hätte sich das Gerät nicht gerechnet. Und ich habe viele Bälle weggekloppt, verloren, im Wasser versenkt (“In the Drink”, wie die Amerikaner sagen). Ein paar Bälle habe ich auch verschenkt. Besonders die, die nicht ins Loch wollten.

Im ersten Jahr musste ich sogar den Griff an meiner Ballangel wechseln lassen, so schlecht hab ich gespielt. Die Onlineversender von ebay konnte gar nicht so schnell liefern, wie ich die Bälle verloren habe. Um es mal mit Jack Nicklaus zu sagen, ich war mehr im Wald, als die Eichhörnchen.

Also angenommen ich “verliere” im ersten Jahr 200 Bälle, im zweiten Jahr 150 und im dritten Jahr 100 Bälle, macht das zusammen 450 Bälle. Als Anfänger spielt man ja nicht diese 5 Euro Kugeln, die Profis spielen. Dann bräuchte man ja einen Zweitjob oder hat reich geheiratet. Obwohl, ich kenne Leute, die glauben sie spielen mit teuren Bällen besser und hauen diese auch ungerührt in den nächsten Teich.
Als Anfänger spielt man natürlich sogenannte Lakeballs. Das sind Bälle, die vorzugsweise schon mal in einem Teich in Florida gebadet wurden und nachdem sie ein Taucher wieder herausgeholt hat, nach Europa (sollen im letzten Jahr 20 Millionen Stück gewesen sein) importiert und hauptsächlich bei ebay verkauft werden. Je nach Qualität kann man solche Bälle für 25 bis 50 Eurocent ersteigern.

Somit betrugen meine geschätzten Kosten für Ballneuanschaffungen ca. max. 75 Euro pro Jahr. Da ich mal davon ausgehe, das das HighTech Gerät auch nicht alle Bälle findet, rechnet es sich für nicht. Sowas kauft man, wenn Einem nichts anderes mehr einfällt. Oder man läßt es sich schenken.

Heute kann ich mich mit den Bällen, die man bei Turnieren als Tee-Geschenk erhält oder bei den beliebten Mittwochs Herrennachmittagen-Birdiepools gewinnt, einigermaßen über Wasser halten. Man verliert ja auch nicht mehr soviel Bälle. Manchmal schaffe ich es, 18 Loch mit einem Ball zu spielen. Ich muss vielleicht noch 50 Stück pro Jahr dazukaufen.

[via Gizmodo]

Schalke spielt fair

Lese ich gerade im Espresso-Kaffee- Blog, daß “Schalke fair spielt“. Erst dachte ich, ein Wortspiel! Doch dahintersteckt die Aktion: “Schalke spielt fair”. So nennt sich eine Gemeinschaftsaktion des FC Schalke 04 und dem Weltläden-Basis e.V zur Förderung des Fairen Handels. Unter dem Namen Schalke-Kaffee vertreibt der FC Schalke 04 einen fair gehandelten Kaffee. Dieser Kaffee wird zu einem fairen und stabilen Preis eingekauft und verkauft. Dadurch ist er zwar etwas teurer als der am Markt übliche Kaffee, sichert aber die Zukunft der Kaffeebauern in Kolumbien, Bolivien und Nicaragua. Schön, daß im harten Fussball-Geschäft für solche Aktionen noch Platz ist.

Bitte jetzt keine Äußerungen zu Schalke selbst in die Kommentare.

Golf Regelkunde

bushnell.gifLaut Entscheidung der “R&A Rules Limited” sind seit Anfang dieses Jahres in Turnieren alle Angaben von Entfernungen von jedermann erlaubt. Damit steht auch dem Einsatz von Lasermessgeräten zur Entfernungsfeststellung nichts mehr im Wege.

Ich freue mich schon auf das erste Turnier, wo im Flight vor Ausführung des 5ten Schlages auf einem Par 4 erstmal ordentlich und gewissenhaft die Entfernung für den 60 Meter Annährungsschlag ausgemessen wird. Das wird das Spiel nicht gerade beschleunigen.

Also im Amateurbereich reicht es m.E. aus, wenn man sich an den Entfernungenmarkierungen auf dem Platz orientiert und den Schlag nach Gefühl ausführt. Niemand der Amateure (Ausnahmen sind sicherlich die niedrigen Single-Handicapper) hat so eine präzise Distanzkontrolle in seinen Schlägen. Die Streuung ist dochzum Teil enorm. Na egal, warten wir es mal ab!

Gut hingegen ist aber, daß damit auch die leidigen Diskussionen bei Nearest-to-the-Pin Wettbewerben wegfällt, wer denn wann was wie ausmessen muss/darf. Da gab es ja die abenteuerlichsten Varianten, daß selbst die Turnierleitungen beim Erklären in Stottern gerieten. An Schönsten fand ich immer Kordeln, die am Fahnenstock befestigt waren und auf die entsprechende Länge Fahne-Ball abgeschnitten wurden, wenn jemand mal das Grün getroffen hat. Da die meisten NTTP-Wettbewerbe so zwischen 4,75 Meter und 5,18 Meter (ich übertreib jetzt mal) gewonnen werden, hing immer ein ganzes Knäul am Stock, das beim Bedienen der Fahne ja auch noch gehandelt werden musste. Lustige Szenen können sich da abspielen. Na ja, damit ist es jetzt vorbei.

Neu ist auch, daß die Frage nach Entfernungen nach Regel D 8-1/2 kein Bitten um Belehrung wie früher mehr darstellt. Tipps zu Schlägerwahl und Schwung gelten im Turnier aber weiterhin als Belehrung und werden wie bisher mit jeweils 2 Strafschlägen geahndet.

Buchtipp: Karaoke-Kapitalismus

Karaoke-Kapitalismus. Fitness und Sexappeal für das Business von morgenKaraoke-Kapitalismus: Eines der wenigen Wirtschaftsbücher, das wirklich unterhaltsam ist und immer zum Nachdenken anregt. Auf dem Buchrücken ist es folgendermaßen kurz zusammenfaßt:
Wer Erfolg haben will, muss sich eine Art Monopol aufbauen – zumindest temporär. Kunden wollen das Gefühl haben, ein einzigartiges Produkt zu kaufen: ein Original. In der Karaoke-Bar würde deshalb ein Elvis-Imitator immer gegenüber dem echten Star verlieren.

Auch im Geschäftsleben gilt: Die Kopie ist fast immer schlechter als das Original. Doch das Karaoke-Prinzip beherrscht momentan in lähmender Weise das Marktgeschehen. Wer aber nur kopiert, hat keine Chance. Innovative Köpfe sind gefragt. Dafür müssen Unternehmer das Rad nicht neu erfinden, sondern vielleicht nur Bekanntes unkonventionell zusammenfügen – ihr Angebot »fit« und »sexy« machen.

Dr. Jonas Ridderstråle und Dr. Kjell A. Nordström zählen zu den originellsten Management-Gurus Europas. Ihr kompromissloser und erfrischender Blick auf die Welt der Wirtschaft ist wirklich global: Beide waren schon auf CNN zu sehen, und über sie wurden schon in Fortune, im Time Magazine, in der Financial Times, in Paris Match und vielen anderen Magazinen weltweit berichtet.

Nordström und Ridderstråle leben tatsächlich, was sie predigen: Von Stockholm aus beraten sie zahlreiche internationale Konzerne und sitzen im Aufsichtsrat mehrerer Unternehmen. Beide lehrten bis vor Kurzem an der Stockholm School of Economics. Ihr voriges Buch Funky Business . Wie kluge Köpfe das Kapital zum Tanzen bringen war ein internationaler Bestseller.

Gravatare

Vor einiger Zeit habe ich in meinen Kommentaren Gravatare (Globally Recognized Avatare) eingebaut. Eine schöne Funktion, wie ich finde. So kann jeder dem Kommentar noch einen zusätzlichen persönlichen Touch geben. Zudem erhöht es die Wiedererkennung.

Bei der Durchsicht der Kommentare habe festgestellt, daß noch längst nicht jeder diese Möglichkeit nutzt. Für die Kommentatoren, die noch kein eigenes Gravatar benutzen, lasse ich ein Ersatz-Gravatar anzeigen. Das kann natürlich nur ich festlegen. Ich würde mich freuen, wenn meine Besucher, die Kommentare abgeben, auch ein Gravatar nutzen.

Der Einbau ist ganz einfach! Im Prinzip muß man nur lesen können. Dazu habe ich ausnahmsweise mal kein Plugin benötigt und benutzt. Im Beitrag von jowra “Gravatare in WordPress ohne Plugin” wird die Vorgehensweise so gut erklärt, das selbst ich es hinbekommen habe.

Als weiteren Schritt muss man sich noch bei www.gravatar.com kurz registrieren und ein Bildchen hochladen, daß man als Gravatar nutzen möchte. Die Registrierung reicht, um das Gravatar nutzen zu können. Man muß es nicht zwansgsläufig in seinen Blog integrieren. Alles ganz unkompliziert.

Modell One

modellone.jpg

 

Tivoli Modell One. Noch so ein Gerät, was endlich mal in meinem Besitz landen muß. Die Liste der Dinge, die noch kaufen möchte, wird doch langsam etwas lang.

Inspiration

screenblog.gifEinen tollen Überblick über die Vielfalt des Blog- und Screendesigns findet man im Screenblog von Thomas Marban. Über 3700 handverlesene Designs werden übersichtlich dargestellt. Eine Seite, die zum Verweilen einlädt und wo man sich Anregungen für die eigene Seite holen kann.

Das Deutschband

deutschband.gifNoch rechtzeitig zur WM im eigenen Land gibt es jetzt das Deutschband. Damit kann man ganz individuell zu unseren drei Farben bekennen und muss sich nicht auf die offiziellen (überteuerten, geschmacklosen und mit Markennamen geflasterten) Merchandising-Artikel verlassen. Eine gute Idee wie ich finde, traurige Beispiele (Currywurstpizza, Saucen, etc.) zur Vermarktung der WM gibt es schon genug.

Anregungen zur Verwendung des Deutschbandes gibt es schon mal in der Galerie. Man kann auch eigene Ideen per Bild einsenden.

[via Designerinaction]


Küche und Ernährung
Küche
 
Dienstag, 10.01.2012 · 3 Kommentare

Ergänzung

Für alle meine Rezepte, in denen Geflügel verwendet wird, muss ich akuell wohl eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung ...
Den Rest lesen...
Samstag, 15.10.2011 · 1 Kommentar
Sonntag, 18.09.2011 · 1 Kommentar
Donnerstag, 08.09.2011 · 1 Kommentar