GolfPunk
Dieser Tage ist die erste deutsche Ausgabe des neuen Golfmagazins GOLFPUNK erschienen. Hier noch der Link zur englischen Website. Ein deutsches Internetangebot gibt es noch nicht.
Habe ich mich natürlich sofort drauf gestürzt. Ein neues Mitglied am deutschen Golfmagazin-Himmel, das sich wohltuend von den bisherigen Magazinen abhebt. Die sonstigen Magazine (PLOCK ist die Ausnahme), die hierzulande am Kiosk zu erstehen sind, beschäftigen sich entweder mit DGV Hofberichterstattung, werden einem als übersetzte Ausgabe eines amerikanischen Golfmagazins verkauft oder sind mit Product Placement vollgestopf.
Im Editorial wird auch gleich erklärt, wer oder was ein Golfpunk ist. Nämlich: “Ein Golfpunk ist jemand, der das Spiel liebt, mit und vor allem auch wegen seiner Tradition, seinen Regeln und Regelungen. Ein Golfpunk lebt Golf und bringt die Botschaft “Golf macht Spaß” unters Volk“. Ja, dann bin ich ein Golfpunk!
Lassen die Themen wie News, Turnierberichten, Schlägertipps, Reiseberichte, usw. noch auf ein normales Golfmagazin schließen, wird spätestens beim Blättern und Lesen klar, das hier ist etwas anderes. Mit frechen Bildern und frischen Texten soll ein Zielgruppe angesprochen werden, die mit dem verstaubten Image des Golfsports nichts gemein hat. Man wird gut unterhalten und es darf gelacht werden.
Hier zwei Beispiele, wie so trockene Themen wie Regelkunde und Training präsentiert werden.
Die Bunker Babes, das GolfPunk Kompetenzzentrum für Fragen zu den Golfregeln und Etikette.
Die Golfnurse übernimmt als Golf-Notfallschwester die erste Hilfe und präsentiert Tipps für ein besseres Golfspiel.
Einen Fan hat das Magazin bereits. Mich!

Skandalös was heutzutage alles als Punk
bezeichnet wird!
Ich denke, GolfPunk soll nur ausdrücken, daß man ein bißchen anders ist als die anderen Magazine.